Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Marcuse

Schreiber12, Friday, 05.11.2010, 19:56 (vor 5549 Tagen) @ Lausemädchen

So,........ich habe den angebotenen Text gelesen [...]
sei mir folgende Abschlussbemerkung erlaubt.

Wer wirklich liest, der sieht auch Hinweise wie diesen:

Aus diesem Grunde kann besagter Herbert Marcuse befriedigt, und den Feminismus in seiner Bedeutung richtig einschätzend, feststellen: >Ich glaube, daß die Frauen-Befreiungsbewegung (Woman's Liberation Movement) derzeit die vielleicht wichtigste und potential radikalste politische Bewegung ist, die wir haben, auch wenn das Bewußtsein dieser Tatsache die Bewegung als Ganzes noch nicht durchdrungen hat« (in >Marxismus und Feminismus« - Jahrbuch Politik 6, Berlin 1974, S. 86, bei Jutta Menchik, >Feminismus - Geschichte - Theorie - Praxis«,1977).

Ich erwähne das, weil hier einmal ein Marcuse-Zitat gegeben worden ist und dann X Nachfragen nach der Quelle kamen, die aber nicht befriedigend beantwortet wurden. Hier aber finden sich viele bemerkenswerte, vor Allem belegte Zitate.

Ein Text wie der obige läßt sich eben nicht abhaken mit "Abschlußbemerkungen" wie:

Aber diesen, ausschließlich unter theologischen Gesichtspunkten manifestieren zu wollen, erscheint mir zu einseitig und, mit Verlaub, nicht alles lässt sich durch Glauben erklären.

Der Text ist alles andere als einseitig - nur das Vorurteil ist es. Ich hoffe, andere Leser werden sich mehr Zeit für "abschließendes" Urteil lassen


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