Gesundheit ist weiblich
Die Antwort auf meine zweite Mail:
Sehr geehrter Herr,
nochmals zu Ihrer Frage: Ich plane keine weiteren Veranstaltungsreihen im
Bereich Gesundheit - da ich bzw. der Arbeitskreis der
Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises Rhein-Hunsrück dies bereits tun. Ich sowie der AK
der Gleichstellungsbeauftragten haben keinen Männerausschluss formuliert.
Sie sind herzlichst eingeladen. Sie werden natürlich auch mit
geschlechtsspezifischen Themen konfrontiert - an diesen Vorträgen können Sie
teilnehmen, wenn Sie möchten.Für biologische Spezifitäten des jeweiligen Geschlechtes gibt es in
meiner Funktion als Gleichstellungsbeauftragte keine Zuständigkeit /
Arbeitsgrundlage. Es besteht also aktuell keine rechtliche Legitimation für mich
auf biologische Gegebenheiten methodisch einzuwirken. "Frauenspezifische
Beschwerden" oder Krankheitsbilder wird es weiterhin geben, ebenso wie
Veranstaltungen zu diesen Themen - damit entsteht Ihnen keine Benachteiligung auf
Grund Ihres Geschlechtes.Ein weiterer Punkt Ihrer Argumentationskette ist: "... da es einen
Frauengesundheitsbericht und keinen Männergesundheitsbericht gibt ..."
Mit diesem Anliegen müssten Sie sich wiederum an den oder die Verfasser /
Verfasserin des Berichtes, respektive an die herausgebende Stelle wenden.Meine Zuständigkeit bezieht sich auf den Landkreis Rhein-Hunsrück.
Wenn Sie in den Verteiler möchten, benötige ich Ihre Adresse. Bitte
mailen Sie mir diese noch zu.Mit freundlichen Grüßen
Pia Reuter
Gleichstellungsbeauftragte Landkreis Rhein-Hunsrück
Pia Reuter
Ludwigstraße 3 - 5
55469 SimmernTelefon: 06761 / 82-104
E-Mail: pia.reuter@rheinhunsrueck.de
Da ich nicht müde werden, eine weitere Antwort von mir:
Sehr geehrte Frau Reuter,
welche Veranstaltungen Plant der Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten nur für Männer? Wenn es keine gibt, ist die Frage, warum? Immerhin wird so etwas auch für nur für Frauen angeboten.
Formulieren sie mal eine Veranstaltung mit dem Titel "Gesundheit ist Männlich". Mal schauen, wie viele Frauen sich anmelden. Desweiteren ist in der Berichterstattung über die Veranstaltung in der Presse explizit die Rede davon, das es ich um Frauenspezifische Dinge handelt. Das werte ich und wohl auch die mehrzahl der Männer als Ausschluss. Aber wenn beide Geschlechter eingeladen sind: Welche Themen werden speziell für Männer angesprochen?
Welche Biologischen Spezifitäten meinen sie? Es ist längst bewiesen das Männer nicht aufgrund der Biologie früher sterben als Frauen. Dazu gibt es eine Studie, die sogenannte Klosterstudie. Die Hauptursache für das frühe ableben der Männer, sind die Berufe, die vor allem von Männern ausgeführt werden.
Doch es entsteht eine Benachteiligung aufgrund des Geschlechts. Denn für Frauen werden solche Veranstaltungen angeboten, für Männer nicht. Es gibt auch typisch Männliche Krankheitsbilder, als Beispiel sei hier die Prostata genannt.
Zum gesundheitsbericht: Wie setzt sich der Arbeitskreis dafür ein, das ein Gesundheitsbericht für Männer erscheint?
Meine E-Mail Adresse ist: c.raehmer@gmx.de
Mit freundlichen Grüssen
gesamter Thread:
- Gesundheit ist weiblich -
imion,
25.10.2010, 15:49
- Gesundheit ist weiblich -
Männerbeauftragter,
25.10.2010, 16:28
- Gesundheit ist weiblich - imion, 25.10.2010, 17:26
- Gesundheit ist weiblich -
imion,
26.10.2010, 16:38
- Gesundheit ist weiblich - MC Henrich, 26.10.2010, 21:53
- Gesundheit ist weiblich -
Männerbeauftragter,
25.10.2010, 16:28