Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kein Paradigmen-, sondern Strategiewechsel.

Gewaltiger, Monday, 11.10.2010, 20:39 (vor 5573 Tagen) @ Müller

Hoffmanns Artikel

Hier heißt es, wachsam bleiben!

Richtig dürfte sein, daß der Feminismus es nicht mehr so nötig hat, mit harten Bandagen gegen die Mannheit anzutreten. Das ist für uns eine Erleichterung - so fühlt es sich jedenfalls an. In Wirklichkeit ist das eine Niederlage: Die Gynokratie hat sich gut eingerichtet. Jetzt folgt der Ausbau des Bestehenden.

Lest doch, was Hoffmann schreibt, einmal aufmerksam durch. Das Fazit ist alles andere als erfreulich - sofern man es ernstnehmen muß.

Ziel des Feminismus war die Schaffung des geschlechtlichen Einheitsmenschen - mit dem Etikett der "Gleichberechtigung", weil das so nach Gerechtigkeit klingt und Gerechtigkeit natürlich immer erstrebenswert ist.

Jetzt also sind Männer soweit heruntergekommen - davon sind jedenfalls die Autoren überzeugt -, daß sie die Korruption ihres männlichen Wesen akzeptieren und an "traditionellen Rollenbildern" (die gar keine Rollen sind, sondern natürliche Gegebenheiten) gar nicht mehr so sehr hängen. Und jetzt sollen sie in dem, was sie geworden sind, aber eigentlich nicht sind, gefördert werden. Also in ihrer inneren Korruption.

Aber wollen wir wirklich das "Recht" haben, so zu sein wie Frauen, d.h. weibliche Berufe ausüben? Solche Rechte brauchen wir nicht, und daher brauchen wir auch die entsprechende Förderung nicht!

Wenn wir wirklich mal so weit gekommen sein sollten, mehrheitlich, den geschlechtlichen Einheitsmenschen zu akzeptieren, dann hat die nächste Stufe des Androzids bereits begonnen: Daß, wie es der Solanas vorschwebte, die Männer an ihrer eigenen Versklavung mitwirken und diejenigen Männer als Feinde bekämpfen, die sich nicht haben korrumpieren lassen. Ansätze dazu haben wir ja schon hier im Forum.

Es ist das alte Ziel aller linken Ideologien, das Paradies nicht im Himmel, sondern auf Erden zu schaffen, ein "Paradies", wo z.B. Lämmer und Löwen friedlich beieinander grasen. Die Natur läßt sich aber nicht dauerhaft vergewaltigen. Und die Zerstörungen, welche durch derartige Versuche angerichtet werden, sind jedesmal furchtbar.


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