Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Die Frau vom Checkpoint Charlie

Mus Lim ⌂, Tuesday, 28.09.2010, 18:44 (vor 5586 Tagen)
bearbeitet von Mus Lim, Tuesday, 28.09.2010, 18:54

Die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte wurde mit großem Interesse aufgenommen, doch keiner der prominenten Talk-Master im öffentlich rechtlichen Fernsehen kam auf den Gedanken, Jutta Gallus die Frage zu stellen, ob sie nicht mit der Flucht in den Westen und mit dem auf dem Protestweg durchgesetzten alleinigen Anspruch auf die Töchter dem Vater das Gleiche angetan hat, was sie dem SED-Unrechts-Regime vorwirft, und ob sie dadurch nicht selbst vom Opfer zur Täterin wurde. Im vaterrechtslosen Deutschland mit seinen von Frauen beherrschten Medien stellen Moderatoren solche Fragen nicht. Daraus ließe sich nämlich auch die Frage ableiten, ob sich Millionen Mütter bezüglich gewaltsamer Trennung von Vätern und Kindern nicht genauso verhalten haben wie das widerliche Stasi-Regime und ob nicht auch die Aufarbeitung dieser "Verbrechen" auf die Tagesordnung gehört. Und so wird in bundesdeutschen Film und Fernsehen weiter das Bild von der guten Mutter und dem bösen Mann (männliche Stasi, männliche DDR-Regierung, regimetreuer Pflegevater) gepflegt.

Wie heißt übrigens der Vater der Kinder?
Weiß das jemand?

Die Mutter wird zum Superweib aufgeblasen und der Vater nicht einmal mit Namen erwähnt. Typisch für dieses väterfeindliche Land.

Man beachte auch die verlogene Schrift auf dem Plakat:

"Freiheit für die Kinder! Lasst sie zu Mutter und Vater!"

Um den Vater der Kinder Claudia und Beate geht es überhaupt nicht,
sondern nur noch um das Kind Silvio des Lebensabschnittsgefährten der Mutter.

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