Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Berlin-Institut pro Emanzipation

Imageberater, Tuesday, 28.09.2010, 07:46 (vor 5587 Tagen) @ jens_

Nicht weniger ausgepraegt, sondern sogar mehr, dafuer aber weniger
maennerfeindlich. Es scheint mir, als ob sich der Feminismus in
Skandinavien und Frankreich vor allem fuer Frauen, in anderen europaeischen
Laendern (speziell deutschsprachigen) vor allem gegen Maenner einsetzt.

Die Beobachtung meine ich auch zu machen. Der hiesige Feminismus ist ein einzigartiger, wohl der deutschen Entwicklung nach Ende des zweiten Weltkriegs geschuldet.

Dermaßen verbissen und kompromisslos männerfeindlich - das scheint anderswo nicht ganz so krass zu sein, von Einzelbeispielen mal abgesehen. Hierzulande ist verbiesterter Feminismus ja allgemein Programm.

Als Mann setzt man hierzulande seine ganze Existenz aufs Spiel, wenn man sich auf Frau und Kind einlässt. Anderswo scheint das nicht so zu sein, sonst würde der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte uns - im Gegensatz zu den Franzosen und Schweden - ja nicht dauernd wegen unserer männerfeindlichen Familienpolitik rügen.

Und Familienpolitik ist ja nur ein Spektrum von vielen. Die Geschlechterpolitik hierzulande ist insgesamt völlig frauenzentriert und männerfeindlich-sexistisch. Man hat beinahe den Eindruck, die Verantwortlichen wollten die Männer für irgendetwas strafen. Anders kann ich mir das nicht erklären, das ist nur noch auf der psychologischen Schiene fassbar, sachlich nicht mehr.

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