Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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In besonderem Maß die Galle hochgekommen ist mir bei diesen Aussagen:

Kurti, Wien, Wednesday, 15.09.2010, 02:31 (vor 5600 Tagen) @ ad hoc Verweiser

"Würde ich sagen, ja. Die automatische gemeinsame Obsorge entspricht nicht der österreichischen Realität. Deshalb bin ich auch ein Gegner davon."

Eine Zirkeldefinition, wie sie dümmer nicht geht. Soviel Dummheit tut so weh, dafür braucht man beim Lesen mehr Morphium, als das größte Wiener Krankenhaus lagernd hat.

"Wir haben ja das Problem der Obsorge nur deshalb, weil wir in den bestehenden Beziehungen so wahnsinnig patriarchal leben. Ich glaube, das ist das Problem, das permanent übersehen wird."

Die allgegenwärtige patriarchalische Weltverschwörung. Können die männlichen und weiblichen Femis eigentlich noch irgendetwas anderes als Phrasen dreschen?

"Der Punkt ist der: Wir haben in den letzten 20 Jahren viel für die Integration der Frau in den Arbeitsmarkt getan, wir haben aber absolut nichts gemacht, um Männer in die Familie zu integrieren. Da müsste man massiv ansetzen, indem man sie etwa verpflichtend Karenzzeiten ausüben lässt, verpflichtend Teilzeitarbeit nachgehen lässt zugunsten von Kinderbetreuung. Die Väterbewegung fordert immer das Recht der Kinder auf zwei Eltern. Das unterstütze ich zu hundert Prozent - aber am Beginn einer Beziehung."

Natürlich. Wenn Männer vom Umgang mit ihren Kindern ausgeschlossen werden, sind sie zu hundert Prozent selbst schuld. Es kotzt einen so an, wenn dieselben Propagandalügen ständig wiedergekäut werden.

"Was jedoch in Österreich auch ganz notwendig ist, dass auch das Männerbild diskutiert wird: einerseits müsste das einseitig-hierarchische, tendenziell gewaltfördernde Männerbild, das in Österreich dominiert problematisiert werden."

Es ist ja nicht etwa so, dass es im gesamten westlichen Europa seit 40 Jahren Frauenhäuser und marktschreierische Kampagnen gegen "Männergewalt" gibt. Ach wo ...

"Wir wollen eine andere Männlichkeit, die viel stärker an Pflege und sozialen Beziehungen orieniert ist."

Und wenn Männer untereinander soziale Beziehungen pflegen, nennt man das "Männerbünde", "Männerseilschaften", "Old-Boys-Netzwerk", ...

"Derzeit gehen nur vier Prozent der Väter in Karenz, immer wieder gibt es Berichte, dass diese dann von Mobbing betrofffen sind. Ist es berechtigt, dass Väter so karenzscheu sind?"
"Lehner: Die Mobbingfälle sind statistisch gesehen bestimmt Extremfälle."

Auch wieder ganz typische für dieses verlogene Pack der Neuen-Mann-Propagierer. Wenn Männer nachweisbar Probleme haben, ist das entweder nicht der Rede wert oder sie sind selbst schuld daran. Man könnte nur noch kotzen ...

"Was wir aber sehr wohl bräuchten ist, dass wir die Frauenministerin in eine Gleichstellungsministerin umwandeln, die sowohl die Frauenagenden als auch die Männeragenden leitet und die innerhalb dieses Ministeriums eine Abteilung aufbaut, die eine Männerpolitik von Männern getragen an Männer heranträgt."

Also, wie Männerpolitik von einer Frauenministerin aussehen soll, das möchte ich im Detail lieber nicht so genau wissen ...
Und der Knüller zum Schluss:

"Sie sagen Ministerin: Das sollte eine Frau sein?
Lehner: Selbstverständlich. Eine Männerpolitik muss von Männern getragen sein, aber immer in Kontakt zu Frauen, damit die Partnerschaftlichkeit, aber auch die Kontrolle, gewährleistet sind. Und soll auf jeden Fall in die Agenden einer Ministerin kommen."

Ich darf an dieser Stelle ein geiles Zitat von Beelzebub bringen, das er hier mal veröffentlicht hatte, als er sich über einen anderen lila Pudel lustig machte:
"Herrin, wie viele von meinesgleichen muss ich zwingen, vor Dir im Staub zu knien, auf das du mich nicht dahinraffst in deinem gerechten Zorn und zermalmst in deiner Göttlichkeit?
Zerschmettere mich, oh große Gebieterin, sollte ich jemals ein anderes als DEIN Gebot befolgen!
Dein grimmiger Zorn mag mich in tausend Fetzen reißen, sollte ich es je wieder wagen, anders als gebeugt und auf Knien rutschend mein wertloses Dasein zu fristen!
Göttliche Gebieterin, nenne mich das was ich bin: wertloser Dreck unter deinem Absatz, ein Nichts, ein verschwindendes Molekül von etwas, das du ausgespuckt hast!
Du nennst mich ein Stück Scheiße oh Gebieterin? Nein, niemals habe ich Unwürdiger ein solch zärtliches Kompliment verdient!"
*Beelzebub off*

Irgendwie ist die feministische Hasspropaganda meiner Gesundheit immer weniger zuträglich. Sie beschädigt mir den Blutdruck, und zwar massiv ... Es reicht einfach nur noch ...

Gruß, Kurti


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