Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der "Maskunaut" - Verbrechen und Strafe

Pööhser Frauenfeind, Sunday, 29.08.2010, 19:52 (vor 5615 Tagen) @ Gismatis

Es geht auch darum, dass jeder selbst für sich die Verantwortung übernehmen
muss. Benaissa hätte zwar auf keinen Fall ungeschützten Verkehr haben
dürfen. Aber das gilt genauso für ihre Sexualpartner. Im Sinne dieser
geteilten Verantwortung finde ich es richtig, dass man eine milde Strafe
verlangt.

Diejenigen Männer, die sich durch ungeschützten Verkehr bei Fräulein B. angesteckt haben, tragen einen Teil der Verantwortung, denn auch sie wussten mit Sicherheit um die Risiken solchen Sexualverhaltens und können deshalb nicht von jeder Verantwortung freigesprochen werden. Soweit bin ich mit dir einverstanden.

Wer aber ein besonderes Gefahrenpotential darstellt - wie Fräulein B. aufgrund ihrer Infektion und Überträgerin der Krankheit - der hat eine erhöhte Verantwortung. Es besteht hier ein qualitativer Unterschied. Das gilt übrigens auch für Rechtsbereiche wie beispielsweise den Strassenverkehr. Der Automobilist, der einen Radfahrer überfährt, der wird selbst dann empfindlich bestraft, wenn sich der Radfahrer völlig bescheuert im Verkehr verhielt, und zwar weil er als Lenker eines Fahrzeuges ein erhöhtes Gefahrenpotential darstellt. Das ist übliche Rechtspraxis.

Die Strafe ist zu milde.

Gruss PF


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