Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Erika Schilling, die Mutter von Alice Schwarzer, ist verstorben.

Puwackel, Sunday, 29.08.2010, 06:30 (vor 5616 Tagen) @ Narrowitsch

Als uneheliche Tochter 1942 in Wuppertal geboren, sei sie bei ihren
Großeltern, sozialen Absteigern, aufgewachsen, umhegt von einem

zärtlichen

Großvater, einem unmännlichen Mann. Diese nicht von dem schlagenden

Vater

geprägte Kindheit, den man bei einer Feministin vielleicht gern

vermutet

hätte, war dennoch getrübt durch "die zerrüttete Ehe meiner

Großeltern".

"Meine Sympathien gehörten dabei dem leidenden Mann. An meinem

Großvater

habe ich die Auswirkungen der weiblichen Frustration auch auf den Mann
erfahren." [/i]

http://www.aliceschwarzer.de/zur-person/biografische-texte/lange-nacht-mit-alice-schwarzer-christian-schulz-gerstein/

Zugegeben: Das konkrete Zitat ist mir neu, vielleicht kommt ja der alte
Besen im Alter noch zu Verstand. Dennoch der Grundtenor ihres Weltbildes
dröhnt weiter:

Der Maskulist hatte dazu mal eine gute Vermutung: Wenn Schwarzer Frauen in ihrer eigenen Kindheit grundsätzlich als schlecht, aber einen Mann - ihren Opa als die einzige menschliche Figur erlebt hat, dann muss sie zwangsläufig Probleme mit ihrer eigenen, weiblichen Identität bekommen. Was liegt dann näher, als das andere Geschlecht zu verteufeln, um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen.


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