Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Der Staat, die Steuern und die Bürger

Mus Lim ⌂, Thursday, 26.08.2010, 07:11 (vor 5619 Tagen) @ ray

Ohne das Gesagte alles in Abrede stellen zu wollen, würde ich gerne auf
einen Punkt hinweisen. Wenn immer von Staat gesprochen wird, was bedeutet
das eigentlich? An wen gehen denn die ganzen Steuergelder und Abgaben, die
eingesammelt werden? Ich würde mal sagen, wenn wir mal in den Spiegel
schauen, dann sehen wir, an wen die Gelder gehen. ;-) Nicht immer nur auf
direktem Wege. Das vergessen scheinbar nur viele. Wenn man für weniger
Abgaben ist, dann muss einem auch klar sein, dass es weniger öffentliche
Wohltaten und Investitionen geben wird.

Auf einige "Wohltaten" kann ich sehr gut verzichten:
* Frauenhäuser
* Frauenbeauftragte
* Frauenförderprogramme
* Frauenquoten
* Kirchensubvention (theologische Hochschulen, staatl. bezahlte Bischöfe, staatl. Religionsunterricht)
* Gender-Fakultäten an den Universitäten
* Dosenpfand
* Rauchverbote
* staatliche Kinderzwangsbetreuung (Kindergarten, Kinderkrippe)
* Schulspeisung, Kindergartenspeisung (gegessen wird in der Familie)

Auch kann ich auf einige Investitionen verzichen:
* Aufbau Ost (Milliardengrab)
* Banken-Subvention
* Frauenförderprogramme
* Förderung und Finanzierung von Scheidungen

Es stellt sich allgemein die Frage, womit die hohe Staatsquote zu rechtfertigen wäre.
Ist der Staat etwa der "bessere Geldausgeber"?!??
Die ganze exzessive staatliche Umverteilerei ist nichts anderes als eine Entmündigung des Bürgers.
Der Staat jagt die Sau vom Hof und gibt den Familien in Gönnerpose ein Kotelett zurück (Sozialrichter Borchert)

Die ganzen "Wohltaten", von denen Sie sprechen sind im Grunde folgendes:
Der Staat gibt in Gönnerpose den Bürgern das, was ihnen eh schon gehört, aber aus der Hand des Staates müssen sie der "großen Schwester" Staat gegenüber dankbar sein.
Der Staat macht mit den ganzen staatlichen Wohltaten, die auch privat organisierbar wären (z. B. Kinderbetreuung funktioniert in den USA wunderbar und prächtig ohne jede staatliche Hilfe),
der Staat macht den Bürger nur von sich abhängig, das bedeutet Verlust von Freiheit.

Von daher sind die meisten Wohltaten gar keine, sondern nur eine gezielte Abhängigmachung des Bürgers.
Das Blöde nur, es merkt nur keiner und alle machen mit, damit ihnen auch ein paar Tröpfchen staatliche Wohltat auch sie träfe ...

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