Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wem nützt es?

Sachse, Monday, 23.08.2010, 21:29 (vor 5621 Tagen) @ ray

die Frage nach einer Berufsarmee sollte auch Erfahrungen aus der jüngsten deutschen Geschichte nicht außer Acht lassen:

1989 waren es unter Anderem die Wehrpflichtigen, die eine chinesische Lösung verhindert haben. Ob sich diese beim Feuerbefehl gegen das Volk, gegen die Kumpels, die Bekannten, die Eltern und Geschwister als wirkliche Vertreter der Staatsmacht oder eher als Unsicherheitsfaktor erwiesen hätten, das war den Machthabern zu unsicher.

Aber, Politiker hatten ja schon paar mal die Möglichkeit des Einsatzes der Bundeswehr auch bei Innenpolitischen Konflikten, wie vielleicht Sozialprotesten, gefordert.

Das macht sich mit Wehrpflichtigen bestimmt schlechter als mit elitären, der Realität entrückten Waffenträgern.

Abschaffung der Wehrpflicht halte ich für den falschen Weg, es geht allerdings um eine Gerechtigkeitslücke:

Dienst, ja Pflichtdienst für Alle, gleichberechtigt und damit nicht Geschlechtsspezifisch. Es muss kein Dienst mit der Waffe sein, Altenpflege, Umweltpflege, Krankenhausdienste .....
Es gäbe Tausende von nützlichen, sinnvollen Einsatzmöglichkeiten...


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