Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Gunnar Heinsohn - "Die Vernichtung der weisen Frauen"

Bücherwurm, Monday, 23.08.2010, 13:11 (vor 5622 Tagen)

Gunnar Heinsohn wurde hier schon mal rezensiert, relativ wohlwollend:

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=140789

Es lag aber auf der Hand, wie misandrisch seine Thesen eigentlich sind. Und tatsächlich schrieb Gunnar allen Ernstes folgendes Buch:

"Die Vernichtung der weisen Frauen"

http://www.amazon.de/Vernichtung-Beitr%C3%A4ge-Geschichte-Bev%C3%B6lkerung-Kindheit/dp/3453029879/ref=sr_1_4?s=books&...

Der Holocaust an den Hexen sei, lautet die zentrale These der Bremer Professoren Gunnar Heinsohn und Otto Steiger, ‚nicht nur ein Produkt geisteskranker Hysterie einzelner Staats- und Kirchenmänner‘, sondern von Klerus und Adel aus ‚exaktem politischem Kalkül entwickelt‘ worden: um mit den Frauen ‚das alte Volkswissen über Geburtenkontrolle auszurotten‘, das von den vorrangig als Hexen verdächtigten Hebammen gehütet und weitergegeben wurde. Durch die gewaltsame Tilgung des Verhütungswissens sollten die Frauen dazu gebracht werden, ‚mehr Kinder zu empfangen und aufzuziehen, als sie für die ökonomische Reproduktion ihrer Familien brauchten

BLÖDSINN par excellence. Die Geschichtswissenschaft geht schon seit längerem davon aus, dass weit weniger Hexen umgebracht wurden, als in diesen Schauermärchen beschrieben. Nicht zu vergessen dass sehr oft auch "Hexer" dran glauben mussten.

Und "weise Frauen" ist typische Femi-Mythisierung. Diesen Begriff findet man fast nur entweder in esoterisch angehauchten Episteln, in denen in den englischsprachigen Ausgaben "women" durch "womyn" ersetzt wurde, oder in Emma-Derivaten.

Gunnar Heinsohn ist ein lila Pudel allererster Güteklasse. Dass er hier so positiv aufgenommen wurde, beweist nur, dass die dümmsten Kälber ihre Schlächter selber wählen.


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