Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Manchmal hilft nachdenken doch

Mulher, Monday, 23.08.2010, 12:12 (vor 5622 Tagen) @ iridia

Das werden die anderen vermutlich anders definieren. Es gibt ja auch im
Feminismus Richtungen, denen es vor allem um Gleichstellung geht.

Richtig, es geht den Frauen um Gleichstellung, aber nicht um Gleichberechtigung.

Gleichberechtigung heißt gleiche Startbedingungen.
Gleichstellung heißt gleicher Zieleinlauf.

Somit hast Du mit Deiner Annahme recht, denn der Feminismus will gleichen Zieleinlauf.
Dafür kämpft der Maskulismus aber nicht, denn dieser kämpft für Gleichberechtigung. d.h. gleiche Startbedingungen für Schwarze und Weiße, Dicke und Dünne, Sehende und Blinde.

Aber gerade am Beispiel Blinde sieht man ja, das Gleichstellung nicht möglich ist, denn der Blinde würde es ohne Hilfe kaum ins Ziel schaffen. Genau dafür interessiert sich der Feminismus aber nicht. Dem ist es egal, was aus dem Blinden wird, Hauptsache die Frauen kommen alle gleich ins Ziel.

Das beste Beispiel ist für mich die inflationäre Verwendung der mutmaßlichen Vergewaltigung. Nirgendwo habe ich bis jetzt einen Aufschrei von Frauen gelesen, das diese doch bitte damit aufhören mögen. Mit Aufschrei meine ich natürlich kein xy-Forum, sondern Blätter wie Spiegel, Zeit, Faz, Taz o.ä.
Ich würde es in der Tat begrüßen, das den Falschbeschuldigerinnen medienwirksam ins Gewissen geredet wird, vor allen Dingen deshalb, damit den wirklich vergewaltigten Frauen geglaubt und geholfen wird.
Solange Frauen nichts dagegen unternehmen, wird auch von vielen Männern kaum Unterstützung kommen.


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