Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Manchmal hilft nachdenken doch

Goofos @, Monday, 23.08.2010, 08:03 (vor 5622 Tagen) @ ray

Richtig. Die Antwort von IM Rosenbaum darauf lautete: "Man kann es
nicht oft genug erwähnen, dass der Feminismus in Deutschland, Österreich
und der Schweiz eine besonders widerliche Ausprägung erfahren haben."

Darauf bezog sich meine Antwort.

Es hat hier aber niemand dem Feminismus unterstellt es wäre die Ursache für die genannten Punkte. Deine Antwort ging aber in die Richtung, dass nicht der Feminismus daran Schuld sein könnte wenn es vor 50 Jahren schon so war. Meine Antwort bezog sich darauf, dass man dem Feminismus unterstellen kann sich gegen eine Lösung der genannten Punkte zu positionieren, was wohl von einer Ideologie die meint Gerechtigkeit zu vertreten daneben ist.

Das mag alles richtig sein. Jedoch wurde die Regelung mit den
unterschiedlichen Renteneintrittsalter zu einer Zeit erlassen, als der
Feminismus nichts zu sagen hatte. In Östereich wird die unterschiedliche
Altersgrenze sogar schrittweise abgeschafft. In Deutschland gab es auch so
eine ähnliche Regelung, die in den 80er oder 90er abgeschafft wurde.

Es ist leider für mich nicht nachvollziehbar warum das schrittweise erfolgen muss. Irgendwo hatte ich mal die Jahreszahl gelesen bis wann das geschehen soll. Die Zahl hab ich jetzt nicht mehr im Kopf, sie war aber für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar in viel zu weiter Ferne.

Auch hier muss ich sagen, mag alles zutreffen. Nur die unterschiedliche
Lebenswerwartung gibt es nicht seit heute.

Das ist ein Einwand den ich nicht verstehe. Es ist eigentlich schlimm genug, dass es die unterschiedliche Lebenserwartung nicht erst seit heute gibt. Das ist aber vor allem kein Grund dafür heute nichts dagegen zu unternehmen. Ansonsten wäre das ein guter Einwand gegen Feminismus, welches meint seit Jahrtausenden werden Frauen unterdrückt. Warum sollte man heute etwas dagegen unternehmen wenn es schon immer so war?

Auch hier Zustimmung und trotzdem, die Wehrpflicht fürMänner wurde sicher
nicht von Feministen eingeführt. Ausserdem beträgt die Wehrpflicht keine 15
Monate meher, weder in D noch in A. Aber auch da gibt es zum Glück
Bestrebungen der deutschen Regierung eine de-facto-Freiwilligenarmee zu
machen. Die Wehrpflicht generell abzuschaffen halte ich für die bessere
Lösung, als sie auf Männer und Frauen auszuweiten.

Die Wehrpflicht gilt noch immer bis zum Alter von 45 in Friedenszeiten. Wehrdienst sind sechs Monate. Mir ist bisher nicht so ganz klar was "ausgesetzt" werden soll - Wehrdienst oder die komplette Wehrpflicht?

Sie ist quasi eine Interessenvertretungspartei. So wie andere
Interessenvertretungen kann sie nicht objektiv sein. Genausowenig wie es
eine Männerbewegung gegen den Feminismus sein kann.

Ja, ebenso wie man Anti-Maskulist sein muss, wenn man gerecht sein will.

Maskulismus ist nicht Feminismus. Zur Zeit geht man wohl immer davon aus, Maskulismus wäre ein Gegenstück von Feminismus einfach nur mit umgedrehten Vorzeichen. Zum einen könnte man feststellen, dass der Feminismus allgemein nicht mehr so gut weg kommt, aber dummerweise zieht der Feminismus damit auch den Maskulismus mit runter indem man es auf die gleiche Stufe stellt. Es ist aber nunmal so, nur weil Feminismus einige Probleme mit der Definition von Gerechtigkeit hat, muss gleiches nicht automatisch auf Maskulismus zutreffen.


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