Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Patchwork-Beziehungen: Das geheuchelte Familienglück

Christine ⌂, Thursday, 19.08.2010, 16:11 (vor 5625 Tagen)

Ist Patchwork wirklich das Familienmodell der Zukunft? Auf jeden Fall passt es in unsere Unverbindlichkeitswelt. Doch unsere Selbstverwirklichungsmanie fordert ihren Preis. Und den zahlen die Kinder.

Von Melanie Mühl
19. August 2010

Alle sind glücklich. Denn wir haben ein neues gesellschaftliches Ideal gefunden: die Patchworkfamilie. Das Wort klingt nach Sommerferienlager, und die Fotostrecken in den Zeitschriften zeigen fröhliche Menschen, die sicher im Leben stehen und jedes Problem lösen, bevor es überhaupt da ist. Ihr Motto lautet Leichtigkeit. Die Menschen heißen Demi Moore, Heidi Klum oder Boris Becker, sie heißen Christian und Bettina Wulff. Sie wohnen in Hollywood oder im Schloss Bellevue. Sie rufen uns winkend entgegen: Patchworkfamilien sind super!

„Wir können das Leben nicht einfach wieder dort aufnehmen, wo wir es einmal fallengelassen haben“, schrieb die Schriftstellerin Marion Titze einmal in einem wunderbaren Text in der Literaturzeitschrift „Sinn und Form“. In diesem Satz verbirgt sich die einfache Wahrheit, dass unser Handeln immer Folgen hat. Die Folgen können harmlos sein oder katastrophal. Sicher ist, dass irgendjemand immer den Preis dafür zahlen muss.

http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E0855952C139D454A8A2E8C41C9EC4501~ATpl~Ecommon~Scontent....

Wow... das eine Zeitung wie die FAZ das Thema aufgreift...

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Es ist kein Merkmal von Gesundheit, wohlangepasstes Mitglied einer zutiefst kranken Gesellschaft zu sein


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