Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nochmal: taz-Artikel "Wie im echten Leben"

Roslin, Thursday, 19.08.2010, 04:37 (vor 5626 Tagen) @ Borat Sagdijev
bearbeitet von Roslin, Thursday, 19.08.2010, 04:40


Entweder haben die dort ..äh.. "einzigartige" Frauen oder einzigartige
Umstände. Ich tippe auf die Umstände, die aber nicht zu einzigartigen
Frauen führen sondern zum altbekanntem Opportunismus.

[/b]
Das würde ich auch vermuten.
Was sind die besonderen Umstände, die bulgarische Abiturientinnen dazu zwingen, sich anders zu verhalten als der Rest der holden Weiblichkeit im übrigen Europa?
Bevor man nicht die besonderen Umstände kennt, die Bulgarien da einzigartig machen, kann man überhaupt nichts sagen.

Die Tatsache, dass es irgendwo auf der Welt in den abgelegensten Regionen einige wenige, kümmerliche matrilineare Gesellschaften gibt, lässt nicht den Schluss zu, es könne sie überall geben, sondern es muss wohl an spezifischen Umständen liegen, warum sie dort für sagen wir mal 0,01 % der Weltbevölkerung existieren, aber 99,99 % der Weltbevölkerung ein Patriarchat ausgebildet haben.

Die Ausnahme widerlegt nicht die Regel und ihre Existenz beweist nicht, dass sie zur neuen Regel werden kann.

Dazu muss ich erst die Umstände kennen, die die Ausnahme regional begünstigen, feststellen, ob diese Umstände übertragbar, verallgemeinerungsfähig sind.


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