Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das frigide Milieu ...

Zeitgenosse, Tuesday, 17.08.2010, 12:15 (vor 5627 Tagen)

... hat eine neue Heimstatt gefunden: den Feminismus.

In dem in mancher Hinsicht so puritanisch-prüden Amerika ist es dennoch Brauch, ein Konzert zu Party werden zu lassen und die Mädels zeigen gern mal ihre Titten. Dem deutschen, links-alternativen, sauertöpfischen Milieu ist das jedoch nicht mehr möglich. Eine Rap-Band braucht ihrem Stammelgesang ab, weil ein Fan aus dem Publikum auf Zuruf des Publikum im BH auf der Bühne herumhopste. Emma feiert:

Popkultur kann so vorbildlich sein! Die Electropunk-Rap-Band „Frittenbude“ hat ein Konzert wegen Sexismus abgebrochen. Die Musiker des Labels Audiolith sollten die Stimmung beim Mini-Rock-Festival in Horb bei Stuttgart ordentlich anheizen. Stattdessen kam es zum Eklat: Für den Remix „Raven gegen Deutschland“ der Band „Egotronic“ holte Sänger Johannes Rögner (Foto Mitte) eine junge Frau zum Mitsingen auf die Bühne. „Ausziehen, ausziehen!“ grölte das Publikum. Und was tat die junge Frau? Sie zog ihr Shirt aus und räkelte sich im BH. „Auf so eine sexistische Scheiße haben wir keinen Bock“, reagierte Rögner, 29, prompt, Keyboarder Jakob Häglsperger, 26, zeigte der grölenden Meute den Mittelfinger und das war’s. Trotz Bemühungen der Veranstalter kam die Band nicht zurück auf die Bühne. Häglsperger hofft, dass sich das meist noch sehr junge Frittenbude-Publikum nach dem klaren Statement gegen Sexismus stärker mit dem Thema beschäftigt. „Leute, die den Abbruch nicht verstehen, sollen sowieso nicht mehr auf unsere Konzerte kommen“, sagt er. Ein Zuschauer schrieb danach auf Facebook: „Mutig und richtig“. Das findet EMMA auch.
http://anonym.to/?http://www.emma.de/

Gruß

Zeitgenosse


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