Die Häufung kann durchaus logisch sein, ist aber noch lange kein Beweis
Gehen wir davon aus (ist inzwischen ja auch schon "untersucht"), Männer und Frauen seien im Schnitt gleichermaßen untreu. 50% zu 50% ist erst einmal eine statistische Größe, keinerlei Aussage über die Häufigkeitsverteilung in den Gesellschaftsschichten oder -gruppen.
Nun gibt es also bei den besserverdienenden Frauen eine Häufung in der Untreue ihrer Partner mit geringerem Einkommen.
Da kann ich nur sagen: Schlechte Wahl. Ist das nächstliegende, passt aber natürlich nicht zum Stigma:
Eugen bemerkte neulich in einem Interview, dass es wohl kaum vorkäme, dass Karrierefrauen Hartz IV-Empfänger als Partner wählen und diese durchfüttern. Das hat einige Femanzen aus der Leserschaft bestimmt hart getroffen.
Nun musste rasch ein Gegen"beweis" her - et voilà ...
gesamter Thread:
- Da haben wir es wieder: Selbst als Familienbetreuer eine untreue Niete ("Die Welt") -
Info,
16.08.2010, 23:19
- Korrelation und Ursache - wurst, 17.08.2010, 00:21
- Nicht "Niete", sondern ganz normal - WolfS, 17.08.2010, 03:44
- Die Häufung kann durchaus logisch sein, ist aber noch lange kein Beweis - Max Aram, 17.08.2010, 09:45