Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Arme unterdrückte Männer

Narrowitsch, Berlin, Monday, 16.08.2010, 14:11 (vor 5628 Tagen) @ Mulher

Vilontyn (262 Beiträge seit 09.12.02)

Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.
Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen. Doch hier
geht es nicht um Einzelfaelle. Die Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden. Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.

http://www.heise.de/tp/foren/S-Re-Arme-unterdrueckte-Maenner/forum-184224/msg-18991547/read/

Faszinierend:

Ich will gar nicht ueber Dich oder einen anderen Einzelfall reden.

Das glaube ich gern.
Doch stelle ich fest: Feminanzen und deren Speichellecker bequemen sich in jüngster Zeit auffällig oft zur Anerkennung der Existenz sogenannter Einzellfälle, die Schicksale dokumentieren, nicht unbedingt propagierten feministischen Vorstellungen von Weltbeglückung zu Ehren verhelfen. Dieser Anerkennung folgt zumeist die Rechtfertigung der Umstände ,die solche angeblichen Einzelfälle hervorbringen, um sie sogleich als einzelne Kollateralschäden, die selbstverständlich nichts aber auch gar nichts mit feministischem Denken und Handeln verbindet, abzutun. Die Botschaft ist die aller mitleidlosen Denksysteme: Das Gute verlangt eben auch Opfer.

Ich kann (und will) Deine Situation gar nicht beurteilen.

Da hat der Schreiber aber Glück gehabt. Es erspart ihm umfangreiche Erklärungen, weshalb und warum ihm die Vorhersehung so und nicht anders mitspielen musste.

hier geht es nicht um Einzelfaelle.

Selbstverständlich nicht, auch wenn sich Einzelfälle zu einer nach Tausenden zählenden Gruppe summieren. Wann Gruppen als Einzelfälle zu behandeln sind und wann nicht, wollen im öffentlichen Diskurs noch allemal die SchmierfikInnen aus dem Lager der erwählten Führerinnen des empathischeren Geschlechts bestimmen. wir kennen das aus dem Bildungunwesen. Der Gruppe der Mädchen, die kollektiv gefördert werden müssen , steht die Gruppe der Jungen gegenüber, denen - bestenfalls - individuelle Hilfe zu teil werden darf.

Frage die sich mir stellt ist, wie
Frauen und Muetter im Vergleich zu Maennern und Vaetern (im
allgemeinen) abschneiden.

Gewiss, es geht auch um das, was diese Knilchin vorgaukeln will, aber nicht zu Formulieren versteht: Es geht um Überlegungen zur Gesamtsituation von Müttern und Vätern und zwar in Bezug auf Stellung im Rechtssystem, Verfügungsgewalt über eigene und fremde Ressourcen, es geht um Zufriedenheit und Lebenssinn, um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, um halbwegs humanes Miteinander aller und natürlich um des Wohlergehen künftiger Generationen.
Worum es überhaupt nicht geht, ist das Abschneidenin einem Wettkampf, dessen Ausgang nicht offen ist und nicht offen sein darf. Jedenfalls nach feministischen Vorgaben.
Gelegentlich verrät ein unbedachtes Wort mehr, als dem, der es formulierte, lieb sein kann.

Und ich denke dass da Frauen nach wie vor
den kuerzeren ziehen.

Leute, die fortwährend betonen, sie dächten, seien der festen Überzeugung, ihrer Ansicht nach wäre etwas so oder anders, machen sich bei Aufmerksamen verdächtig.Die Betonung des Besonderen eines normalen Vorgangs, nämlich, dass ein Diskutant denkt, dass politisch Handelnde es aus Überzeugung tun und sich sich der Subjektivität diverser Einschätzungen bewusst sind, erinnern an Ganoven , die mit lautem Rufen "Haltet den Dieb" die allgemeine Aufmerksamkeit von ihrer eigentlichen Profession ablenken.

Man denkt also, sagt in unserem Fall frau, und unterlässt genau diesen Vorgang um das Dahergemurmel von Glaubenssätzen als schöpferischen Akt zu tarnen.

Wer derartige Manöver erkennt, bricht die Macht sogenannter Meinungsmultiplikatoren, die sich als Meinungsmanipulatoren betätigen. Nicht nur in Foren.

Man gönne sich gelegentlich die Beobachtung gewisser Pressekonferenzen oder Reden im Bundestag...

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Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


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