Schadenswahrscheinlichkeit
Versicherungen interessieren sich nur dafür, wie groß die
Wahrscheinlichkeit ist, daß sie zahlen müssen, nicht dafür, wer pro
gefahrenen Kilometer mehr Unfälle verursacht. Wer weniger fährt, ist
willkommen. So einfach ist das.
Nur ist m. E. die Grundannahme falsch, Frauen würden weniger Kosten
auslösen als Männer, weil die Schadenswahrscheinlichkeit bei weiblichen
Fahrern geringer ist, warum auch immer.
Da Frauen ja je gefahrenem kilometer mehr Unfälle haben, sind sie teurer.
Da Frauen aber weniger fahren, zB weil sie eher kurze Wege zur Arbeit haben, haben sie weniger Unfälle pro Fahrzeug.
Im Grunde ist also nur die Berechnungsgrundlage falsch.
Wäre es so, das Geschäftsmodell wäre doch aufgegangen. Aber die Prämissen
waren offenbar falsch gewählt.Insolvenz bedeutet, dass mehr Geld abgeflossen ist als erwartet. Das
heißt, dass es zu mehr Schadensfällen gekommen ist, als sich durch die
entsprechend der erwarteten Wahrscheinlichkeiten kalkulierten Beiträge
refinanzieren hätte lassen.Ich habe keine Ahnung, wie die Statistik "Frauen bauen absolut weniger
Unfälle als Männer" etc. zustande gekommen ist, aber wenn man den
Normalfall annimmt, dass ein männlicher Versicherungsnehmer seiner Frau ein
auf ihn zugelassenes Auto zur Verfügung stellt, dann muss das die Statistik
verzerren, da von Frauen wirklich verursachte Unfälle dann eben in keiner
Statistik auftauchen.Was passiert, wenn Fahrzeuge auf Frauen zugelassen werden und ihnen die
eigenen Unfälle zugewiesen werden können, das dürfte diese
Versicherungsgesellschaft ja nun begriffen haben. Zumindest, dass ihre
Grundannahmen wohl falsch waren.Ich könnte mir vorstellen, dass die nun etwas ungehalten darauf reagieren,
wenn ihnen jemand das Lied von der besseren Autofahrerin vorsingt.
Vielleicht hat man ja auch einfach die feministische Statistikfälschung geklaubt, traurig und teuer.
Vor allem schlimm für die Frauen, denen damit Übermut eingeredet wird.
Ich in meinen jungen Jahren Ende zwanzig kenne aus dem persönlichen Umfeld im übrigen auch mehr weibliche Unfallteilnehmer als männliche, und würde auch Raserei mittlerweile als weibliche Untugend ansehen.
Wobei ich da vielleicht eine verzerrte Sichtweise habe, da in meinem Umfeld keinerlei Tuningbesessene zu finden sind.
Aber wie geschrieben, der Fehler ist es die Unfälle per Fahrer statt per gefahrenen kilometern zu berechnen.
Vermutlich dachte die Versicherung, scheint ja ein Geschäft mit hohen Margen zu sein, es sich leisten zu können für ein positives Image fahrlässige Berechnungsgrundlagen zu verwenden.
gesamter Thread:
- Sind Frauen die besseren Autofahrerinnen? -
Wolfgang A. Gogolin,
09.08.2010, 13:48
- Nein -
Expatriate,
09.08.2010, 13:58
- Doch: "Frau bremst Mann aus und zerkratzt sein Gesicht" - Adam, 09.08.2010, 16:46
- Da fragst Du noch? - Max Aram, 09.08.2010, 13:59
- Sind Frauen die besseren Autofahrerinnen? -
Imageberater,
09.08.2010, 14:31
- "Frauen fahren besser" -
Imageberater,
09.08.2010, 15:04
- "Frauen fahren besser".... aaaaaaaaaaaaaaargnichtzufassen - Imageberater, 09.08.2010, 15:09
- "Frauen fahren besser" -
Imageberater,
09.08.2010, 15:04
- Das ist hier nicht die Frage! -
Adam,
09.08.2010, 16:41
- Das ist hier nicht die Frage! -
Imageberater,
09.08.2010, 17:38
- Schadenswahrscheinlichkeit -
t,
09.08.2010, 18:10
- Schadenswahrscheinlichkeit - Joseph S, 09.08.2010, 20:48
- Schadenswahrscheinlichkeit -
t,
09.08.2010, 18:10
- Das ist hier nicht die Frage! -
Imageberater,
09.08.2010, 17:38
- Sind Frauen die besseren Autofahrerinnen? - cv, 09.08.2010, 18:47
- Frauen belügen nicht nur Richter, Zeitungen, Ehemänner, Kinder etc. sondern auch Versicherungen - Antifeminist (aus dem anderen Gelben), 09.08.2010, 19:52
- Ja, hinter mir mit ausreichend Sicherheitsabstand [kT]
-
Borat Sagdijev,
10.08.2010, 04:05
- Nein -
Expatriate,
09.08.2010, 13:58