Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das ist hier nicht die Frage!

Imageberater, Monday, 09.08.2010, 17:38 (vor 5635 Tagen) @ Adam

Versicherungen interessieren sich nur dafür, wie groß die
Wahrscheinlichkeit ist, daß sie zahlen müssen, nicht dafür, wer pro
gefahrenen Kilometer mehr Unfälle verursacht. Wer weniger fährt, ist
willkommen. So einfach ist das.

Nur ist m. E. die Grundannahme falsch, Frauen würden weniger Kosten auslösen als Männer, weil die Schadenswahrscheinlichkeit bei weiblichen Fahrern geringer ist, warum auch immer.

Wäre es so, das Geschäftsmodell wäre doch aufgegangen. Aber die Prämissen waren offenbar falsch gewählt.

Insolvenz bedeutet, dass mehr Geld abgeflossen ist als erwartet. Das heißt, dass es zu mehr Schadensfällen gekommen ist, als sich durch die entsprechend der erwarteten Wahrscheinlichkeiten kalkulierten Beiträge refinanzieren hätte lassen.

Ich habe keine Ahnung, wie die Statistik "Frauen bauen absolut weniger Unfälle als Männer" etc. zustande gekommen ist, aber wenn man den Normalfall annimmt, dass ein männlicher Versicherungsnehmer seiner Frau ein auf ihn zugelassenes Auto zur Verfügung stellt, dann muss das die Statistik verzerren, da von Frauen wirklich verursachte Unfälle dann eben in keiner Statistik auftauchen.

Was passiert, wenn Fahrzeuge auf Frauen zugelassen werden und ihnen die eigenen Unfälle zugewiesen werden können, das dürfte diese Versicherungsgesellschaft ja nun begriffen haben. Zumindest, dass ihre Grundannahmen wohl falsch waren.

Ich könnte mir vorstellen, dass die nun etwas ungehalten darauf reagieren, wenn ihnen jemand das Lied von der besseren Autofahrerin vorsingt.

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