Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sexuelle Vorlieben Schwarzer

sonnenlilie, Thursday, 05.08.2010, 22:40 (vor 5639 Tagen) @ Typ

Ich meine, wer wie sie über das Sexualleben Anderer spricht, muß sich das
veröffentlichen der eigenen Neigungen wohl gefallen lassen.

Alice Schwarzer: Als die taz-Chefredakteurin Bascha Mika in ihrer Alice Schwarzer-Biographie, die im Frühjahr 1998 erschien, ein Kapitel Schwarzers Homosexualität widmete, war die Überraschung unter den Lesben nicht gerade groß.
Groß war lediglich das Unverständnis darüber, weshalb die Emma-Herausgeberin ihre sexuelle Orientierung stets so angestrengt verborgen hat. In einem Amica-Interview im Januar 1997 sagte sie: "Wenn die Betroffenen es für richtig halten zu schweigen, haben sie ihre Gründe. Die Dinge müssen reif sein."
Während Mika in ihrem Buch Weggefährtinnen Schwarzers zitiert, die deren Versteckspiel kritisieren, unter anderem die Aimée und Jaguar-Autorin Erica Fischer ("Eine Frau wie Alice, die eine derartig öffentliche Person ist, hat die Pflicht, sich als Lesbe zu bekennen. Das ist sie den anderen Frauen schuldig."), wird ihr Vorgehen in der autorisierten Biographie von Anna Dünnebier und Gerd von Paczensky scharf kritisiert. Auch in Emma reagierte Schwarzer auf Mikas "Tabubruch" verärgert: "Ich bin nur die erste, mit der man so verfährt. Andere werdenfolgen. Es ist höchste Zeit, über die Verantwortung der Medien für die Menschen zu reden."

http://www.querverlag.de/pdf/angst.pdf


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