Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Hungerstreik - wenn dann richtig und mit Strategie

Leser_nicht_eingeloggt, Wednesday, 04.08.2010, 12:27 (vor 5640 Tagen) @ Gerhard

Macht ein Hungerstreik Sinn?

Kommt drauf an, wie du ihn aufziehst. So wie der Mann, der vor 2 Jahren auf einen Hochsitz geklettert ist und die Nahrungsaufnahme einstellte, sein Tagebuch posthum via Polizei übergeben lies und eine gescheiterte Ehe hinter sich hat:

http://www.focus.de/panorama/welt/niedersachsen_aid_237451.html

macht es keinen Sinn. Allerdings möchte ich nicht wissen, was der schon hinter sich hatte, im Artikel steht ja auch, dass er seinen Job verlor und den Anspruch auf Arbeitslosengeld - arme Sau :-(

So, nun mal zu deiner Anfrage:

Wenn, dann solltes du im Vorfeld die Presse einbinden und deinen Hungerstreik zeitgleich mit den dann hoffentlich erscheinenden Artikeln zu beginnen. Also nicht ankündigen, damit die Chance besteht, dass du zum eigenen Schutz verwahrt wirst, sondern die Termine koordinieren.

Parallel dazu würde ich auch einen Blog beginnen und täglich berichten. Versuch dabei nicht gegen die KM Mutter zu hetzen, sondern betone das Recht der Enkelkinder auf ihre Großeltern. Falls du es im Vorfeld (s.o.) geschafft hast, dass sich die Medien für deinen Fall interessieren, dann wird der Rest seinen eigenen Automatismus bekommen.

Viel Glück und alle Anregungen ohne Gewähr. Hierzu kann ich wenig sagen:

Oder laufe ich Gefahr als potentieller Selbstmörder psychiatriert und
zwangsweise eingeliefert zu werden?

wenn es wie oben läuft wohl eher nicht. Wie es mit Zwangsernährung aussieht, weiß ich allerdings nicht und schon garnicht für Österreich. Wichtig ist, die Medien auf deiner Seite zu haben, dann wird die Staatsmacht vorsichtiger agieren.

Alles Gute, solidarische Grüße vom Piefke nach Österreich
und ich wünsche dir baldigen Kontakt zu den Enkeln

Leser,

der im unfreiwilligen "Hungerstreik" steckt, da er dank deutschem Unterhaltsrecht und trotz Arbeit weit unter Hartz IV Niveau zum (Rest)Leben hat. Mir kam die Idee übrigens auch schon. Wenn man in jeder Stadt einen Vater finden würde, der so eine Aktion mitmacht, wäre ich mal gespannt, was passieren würde. Vielleicht findest du ja Mitstreiter in A


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