Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männerrechtler, Maskulisten, Antifeministen ...

Amplus, Tuesday, 20.07.2010, 05:15 (vor 5655 Tagen) @ Eugen

So viel aber kann ich sagen: Wir hatten vor längerer Zeit eine Diskussion,
als was wir uns bezeichnen wollen, und die Präferenzen lagen recht
eindeutig bei "Männerrechtler", in dem Sinne, dass der Begriff eben zum
Ausdruck bringt, um was es uns geht.

Hallo Eugen

Vielen Dank für diese ausführliche Antwort!

Mir ist einfach die Abgrenzung zwischen Männerrechtlern und Feministen zu unscharf. Die Frage ist meinerseits, ob man nicht den Aspekt des Antifeminismus eben gerade mehr betonen sollte, bzw. ob der Antifeminismus überhaupt mit dem Begriff „Männerrechtler“ vereinbar ist. So wird sich bspw. ein Markus Theunert ebenso als Männerrechtler wie auch als Feministen ansehen. Nun, kämpft man gegen Frauenrechte an, indem man hierzu analog Männerrechte installiert? Nein, eben gerade nicht, ich kämpfe nicht für Männerrechte sondern gegen den Feminismus. Das ist aber eine Systemfrage. Denn das Problem ist doch gerade, dass im jetzigen (feministischen) System über Frauenrechte oder Männerrechte überhaupt diskutiert wird. Letztlich geht es um Menschenrechte. Und hierzu muss der Feminismus bekämpft werden, weil er gerade die Menschenrechte zwischen den Geschlechtern separiert. Um das zu bekämpfen braucht es einen Antifeminismus – nicht irgendwelche Männerrechte.
Es ist heute leider normal aber ebenso unsinnig geworden, dass die Wertung eines Bereiches oft nur noch allein nach Geschlechteraspekten angeschaut wird. Ein Beispiel: Mädchenförderung bzw. Jungenförderung in den Schulen. Was soll das? Wenn überhaupt irgendwo Förderung gemacht werden sollte, dann nach den jeweiligen Begabungen der unterschiedlichen Menschen.

Beste Grüsse,
Amplus


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