Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Männerrechtler, Maskulisten, Antifeministen ...

Eugen, Monday, 19.07.2010, 12:46 (vor 5656 Tagen) @ Amplus

Mal eine Frage: Sieht sich www.manndat.de als einen antifeministischen
Verein an? Kannst Du Dich bzw. "Deinen" Verein als
Antifeministen deklarieren?

Mir selbst geht es um die Beseitigung von rechtlichen Nachteilen von Jungen und Männern. Daraus ergibt sich eigentlich alles weitere. Sofern Feministinnen beiderlei Geschlechts sich dem entgegenstellen, bin ich dann natürlich "Antifeminist", insbesondere nach deren Ansicht ;-) Aber soll mich kümmern, als was mich die Gegenseite tituliert? Nicht ernstlich.

Was MANNdat betrifft, ist es auch nicht schwerer. Die Linie von MANNdat geht aus unseren Veröffentlichungen hervor, und auch da spielt Feminismus/Antifeminismus allenfalls mittelbar eine Rolle, nicht aber als neue Weltanschauung.

Ich sage das nicht, um mich oder MANNdat vor irgend welchen "Lila Pudeln" oder "Steigbügelhaltern des Feminismus" zu rechtfertigen. So weit käme es noch ... Nein, ich sage es, um den Blick auf das Wesentliche zu betonen, um sich nicht in Definitionsfragen zu verzetteln.

Bspw. der Maskulist bezieht hierzu klar
Stellung: ...
(Zitiert aus http://www.maskulist.de/Uebersicht_2010/Der_Koenigsweg.htm )

Wie steht www.manndat.de zu diesem Text, Männerrechtler und Antifeministen
- Ein Widerspruch? Ein höchst interessanter Text vom "Maskulisten" leider
viel zu wenig diskutiert. Aber genau darin liegt der Sprengstoff.

Gruss, Amplus

Ich kann und will in diesem Falle nicht für die Mitglieder sprechen und empfehle, diese Frage im "Forum Männerrechte"
( http://wp1131552.wp170.webpack.hosteurope.de/forum/ )
zu stellen. Dort lesen und schreiben meines Wissens mehr Manndatler.

So viel aber kann ich sagen: Wir hatten vor längerer Zeit eine Diskussion, als was wir uns bezeichnen wollen, und die Präferenzen lagen recht eindeutig bei "Männerrechtler", in dem Sinne, dass der Begriff eben zum Ausdruck bringt, um was es uns geht.

Sicher kann man darüber hinaus gehen, z.B. im Sinne einer grundsätzlichen Gesellschaftskritik. Aber das ist neben vielem anderen auch eine Frage der zeitlichen Reserven. Deswegen mein Plädoyer für mehr Pragmatismus, Dickfelligkeit und Sturheit ;-)

Gruß, Eugen


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