Ha! Hab' ich's nicht schon immer gesagt?!
Ein toller Artikel, der wunderbar bestätigt, was ich seit Jahren immer wieder und wieder sage: mit nichts kann man den Feminismus besser kurieren, als mit seiner eigenen Medizin.
O-Ton "taz": "Ist eine Beziehung beendet, hat der Partner, bei dem die Kinder hauptsächlich leben, nach dem dritten Lebensjahr des jüngsten Kindes keinen Anspruch mehr auf Betreuungsunterhalt. In der Praxis heißt das: Die Mutter, die größtenteils zugunsten der Kinder zu Hause blieb, soll sich einen Job suchen, um den Exmann zu entlasten."
Na so was! Haben die Femis nicht jahrelang lauthals nach "Vereinbarkeit von Kind und Karriere" geplärrt? Haben sie nicht zugleich das "Hausfrauenmodell" (auch "Mütterfalle" genannt) bis auf's Messer bekämpft und verlangt, emanzipierte Frauen sollten ihr eigenes Geld vedienen, statt in Abhängigkeit vom Einkommen ihrer Männer in Unmüdigkeit gehalten zu werden?
Und jetzt, wo sie haben, wonach sie so lange gequengelt haben, ist es fast genau so gekommen, wie ich es schon vor Jahren hier gesagt habe: Heulen und Zähneklappern im Femilager, die dann den Zwang zur Frauenerwerbstätigkeit als Produkt einer patriarchalischen Verschwörung bezeichnen werden. Und genau so ist es gekommen: der Job, den eine Frau annehmen muss, dient nicht etwa dazu, ihren Lebensunterhalt ganz emanzipiert durch eigene Arbeit zu verdienen, nein, das ganze dient dazu "den Exmann zu entlasten."
Und noch schöner zeigt sich in dem Artikel, wie wunderbar das Femigesindel mit seinen eigenen Waffen geschlagen werden kann:
O-Ton "taz" "Jetzt gelte wieder: "Das Verantwortungsgefühl für die eigene Familie ist einem geradezu zwanghaften Drang nach Selbstverwirklichung gewichen." Deshalb falle es den Vätern offenbar auch nicht so schwer, das konventionelle Familienmodell, wenn es zu stressig wird, als überholt zu deklarieren und sich rauszuziehen." (...) Dreizehn Jahre war sie verheiratet mit einem Mann, der sie jetzt - trotz seiner zu erwartenden Millionenerbschaft - auf Unterhalt verklagt, weil er noch einmal versuchen möchte, Rockstar zu werden. "Plötzlich bleibt alles an Mutti hängen", sagt Winterfeld."
Ja isses denn die Möglichkeit! Da haben gewisse FrauInnen sich offenbar eingebildet, Ehepartner zwecks "Selbstverwirklichung" sitzen zu lassen, um sich dann (auf Ex-Männes Kosten) einen netten Lenz als hauptberufliche Unterhaltschmarotzerin machen zu können, sei ein exklusives Frauenrecht. Pustekuchen! Mitunter gilt: von Femis lernen heißt siegen lernen. Und einige Männer haben gelernt! Gut, und weiter so. Hoffentlich werden es noch viel mehr! Möge bald hinter jeder Quotenkarrieretrulla ein unterhaltsberechtigter Mann stehen, der es versteht, von seinem Unterhaltsrecht Gebrauch zu machen. Der, frei nach "Cosmopolitan", die Daumenschrauben lustvoll und gnadenlos anzieht und sie zahlen läßt, bis sie wimmert.
Und ich sage es noch mal:
Lasst den Femifaschismus seine eigene Medizin schlucken - und er ist erledigt!
Beelzebub
voller Schadenfreude
--
"Ihre Meinung ist widerlich. Aber ich werde, wenn es sein muß, bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen, dass Sie sie frei und offen sagen dürfen." (Voltaire)
Ich denke, also bin ich kein Christ. (K. Deschner)
gesamter Thread:
- Karriereverbot, Zwangsheirat und dann Trennung. Akademiker-Grrrlz in Not! -
vt,
19.07.2010, 00:07
- Noch eine Passage aus dem TAZ-Universum -
vt,
19.07.2010, 00:15
- Noch eine Passage aus dem TAZ-Universum - Roslin, 19.07.2010, 03:58
- Noch eine Passage aus dem TAZ-Universum - Expatriate, 19.07.2010, 09:06
- Laut Reiki - ajk, 19.07.2010, 12:14
- Anderswo sind Kinder ein "großes Glück." Hier sind sie eine "postfeministische Falle" .... (nT)
-
Swen,
19.07.2010, 00:31
- wie"postfeministische Falle" ? Alpha-Grrrlz packen dat locker mit "halber kraft" -
vt,
19.07.2010, 00:35
- daher wohl eher: feministische "Falle". -
vt,
19.07.2010, 00:45
- schade eigentlich - deutsche Fräuleins waren echt mal eine Weltmarke!
-
Scotty,
19.07.2010, 01:17
- Aber spätestens ab dem Tag ..... -
Referatsleiter 408,
19.07.2010, 01:35
- wer würde (der oder die "Würde" natürlich) schon... - Scotty, 19.07.2010, 01:54
- Ich kenn da ne Alternative zur deutschen Untergangin -
vt,
19.07.2010, 17:45
- Alternative zur deutschen Untergangin - Davon geht die Welt nicht unter - Mulher, 19.07.2010, 17:57
- Aber spätestens ab dem Tag ..... -
Referatsleiter 408,
19.07.2010, 01:35
- schade eigentlich - deutsche Fräuleins waren echt mal eine Weltmarke!
- daher wohl eher: feministische "Falle". -
vt,
19.07.2010, 00:45
- wie"postfeministische Falle" ? Alpha-Grrrlz packen dat locker mit "halber kraft" -
vt,
19.07.2010, 00:35
- Weiteres kommentieren eigentlich (fast) nicht nötig, - mee, 19.07.2010, 03:30
- Karriereverbot - Poster, 19.07.2010, 08:35
- 125,- Euro die Woche versus 125,- Euro im Monat - Leser_nicht_eingeloggt, 19.07.2010, 08:48
- Muhahaha - ajk, 19.07.2010, 12:13
- Ha! Hab' ich's nicht schon immer gesagt?! - Beelzebub, 20.07.2010, 03:40
- Was war der Sinn des Taz-Artikels? -
Dampflok,
20.07.2010, 11:56
- Was war der Sinn des Taz-Artikels? - Roslin, 20.07.2010, 12:22
- Noch eine Passage aus dem TAZ-Universum -
vt,
19.07.2010, 00:15