Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Weiteres kommentieren eigentlich (fast) nicht nötig,

mee, Monday, 19.07.2010, 03:30 (vor 5656 Tagen) @ vt

weil bereits treffend auf den Punkt gebracht, kommentar von von grafinger:

Da hat die kleine Prinzessin so schön vom edlen Prinzen und vom glücklichen Leben geträumt plötzlich wacht sie auf und muss ihr Leben selbst gestalten.
Und der blöde Drosselbart ist auch kein Zahlmeister mehr für immer und ewig.
Erst haben immer Mami und Papi für alles bezahlt, dann hat der Traumprinz das süsse Leben finanziert und jetzt, wo frau mit 35 und Kindern nicht mehr gegen die 10 bis 15 Jahre jüngere Konkurrenz (beruflich wie gesellschaftlich) ankommt muss sie erwachsen werden?
Das ist schon hart...

Hach, und keine Crepes für 5 Euro mehr, keine frz. Biosalami für 4,99/100g auf dem Kollwitzmarkt (womit Frau doch so schön Lifestyle demonstrieren konnte), keine Putzfrau, kein chicer nagelneuer Volvo-Hydbridkombi in der Tiefgarage, keine Cocktailabende mit der Frau des Kulturstaatssekretärs - bei der sie doch so schön mit ihrem im Germanistikstudium erworbenen Wissen sich profilieren konnte (die hatte nämlich nur eine Sekretärinnenausbildung und war immer zutiefst beeindruckt)

Es ist wahrlich ein patriarchaler und frauenverachtender Skandal, dass ein Mädchen mit so hochwohlgeborenem Blute so tief fallen muss. Immerhin hat sie noch ein Rest von Stolz und wohnt standesgemäß in einer Wohnung für geschätzte 12EUR Nettokalt. Ein paar Straßen vom Kollwitzplatz entfernt gibt es zwar weit günstigere Wohnungen, aber dort kann sie doch beim besten Willen nicht wohnen! Dort gibt es doch keinen Doorman, der sie vor der täglichen Vergewaltigung schützt!! Und was würden erst die Freundinnen dazu sagen, vor lauter Frauensolidarität??

Hat man ihr nicht von Kindesbeinen an erzählt dass ihr ALLES zusteht? Vollzeit-Yogakursmutti UND gleichzeitig Vollzeitkulturstaatssekretärinnenposten trotz mittelmäßiger Magisterarbeit in Germanistik? Die Gesellschaft ist so himmelschreiend ungerecht!


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