Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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AW: Alles klar?

C14, Friday, 16.07.2010, 15:27 (vor 5659 Tagen) @ TMerten

Also, ich brauch den Staat. Ich kann mir nicht alles selbst herstellen, was ich brauche und auch will.

Und darum geht's mir: Wenn ich sage, ich brauche den Staat nicht, dann ist das nicht gleichbedeutend mit "Ich bin gegen die herrschende Ideologie". Jeglich organisiertes muss einer Grundüberlegung folgen, sprich Ideologie.
Die aktuelle passt "uns" nicht. Okay!
Das ist aber nicht gleichbedeutend mit "Ich brauch den Staat nicht".
Ganz ehrlich, ich will sogar z.B. Frauen im Allgemeinen in meiner persönlichen Gesellschaft haben, und zwar so sehr, dass ich fast sagen kann: Ich brauche (auch) Frauen. Sonst würd ich was vermissen.

Wenn du der Meinung bist, dass nur derjenige am Staat klebt, der davon profitiert, dann heißt das doch letztlich, dass _du auf jeden Fall daran hängen würdest, wenn du auch davon profitieren könntest.
Vom Prinzip her würdest du dann vielleicht sogar jeglicher Ideologie anhängen, sofern du nur von ihr profitierst. Und _im Prinzip ist das auch schlau, wenn ein Individuum derart handelt.

Mir geht's nur langsam auf'n Wecker, wie hier manchmal darauf gepocht wird, dass man gefälligst gehört werden will, und sich aber hinter Allgemeinplätze versteckt, die man nie im Leben überleben würde, wenn denn nun endlich dieses ganze System zusammenbrechen würde.

Nur weil mir der Satz gefällt "Ein Mann muss sein eigenes Ding durchziehen", heißt das noch lange nicht, dass ein Mann vollkommen unabhängig von irgendetwas leben kann. Dann hören wir einfach das Atmen auf, wenn die Luft verpestet wird durch rußige Schornsteine und Auspüffe - wäre viel billiger, als zu versuchen, die Natur zu retten (wie selbstlos vom Menschen ;)), oder das Verhältnis Mann-Frau, oder einen vernünftigen Staat aufzubauen, oder ...


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