Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Lest den FemiNissenQuark mal ganz genau!

Goofos @, Friday, 16.07.2010, 02:53 (vor 5659 Tagen) @ Referatsleiter 408

"Womit haben wir das verdient? – Weniger Geld bei besserer Leistung" von Professorin Dr. Kirsten Wüst und Diplom-Psychologin Brigitte Burkart

Nicht vergessen, bei dieser Leistung ist tatsächlich nur die Leistung im Studium gemeint. Oder um genau zu sein:

... Absolventen trotz besserer Noten, häufigerem Auslandsaufenthalt und größerem Engagement in studentischen Organisationen und trotz gleichem Studiengang ...

Ich dachte ja zuerst das wäre eine völlig vermurkste Pressmitteilung. Aber wie man in dem Interview in der Zeit nachlesen konnte, haben die sich tatsächlich auf diese Leistungen bezogen.

Was mich bei diesem Murks brennend interessiert hätte ist wo sich die Absolventinnen im Gegensatz zu den Absolventen beworben haben? Ich meine, es wird jedem bekannt sein, dass nicht jedes Unternehmen die gleichen Löhne zahlt egal ob sie in der gleichen Branche aktiv sind. Dazu liefert dann wohl nur der Satz:

Die Autorinnen können belegen, dass ein Teil der Gehaltsunterschiede aufgrund der höheren Mobilität der männlichen Absolventen zustande kommt.

einen Hinweis. Demzufolge nehmen Männer auch weitere Wege in Kauf, während sich Frauen wohl lieber gemütlich in der Nähe etwas suchen, was nicht immer das Bestbelohnte darstellen muss, aber hauptsache man hat es nicht so weit zur Arbeit und ist schneller wieder zuhause. Soviel zu "Womit haben wir das verdient?". Die Autorinnen umschreiben das natürlich mit der Ausrede "einer anderen Lebensplanung von Frauen". Einhergehend mit dem üblichen Opfergejammere nach einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und Karriereförderung.


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