Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Welt.de: "Für Kristina Schröder sind Jungen die Sorgenkinder"

Eugen, Monday, 12.07.2010, 19:45 (vor 5662 Tagen) @ jens_

Die Familienministerin setzt sich für eine bessere Förderung von Jungen
ein. Dafür empfiehlt sie getrennten Unterricht von Mädchen.

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) will die Jungen stärker
fördern. Sie seien heute die "Sorgenkinder", sagte Schröder dem Hamburger
Männermagazin "Men's Health". "Die Zeit ist reif für eine neue
Jungenpolitik."

Bis dahin klingt es nicht schlecht. Aber ab hier wird es etwas krude:

Konkret sollen männliche Arbeitslose gezielt zu Erziehern
umgeschult werden, damit in den Kindertagesstätten (Kitas) mehr Männer
arbeiten.

Ich schlage mal frei nach Schröder vor, männliche Arbeitslose im Schnellkurs zu Kraftwerksingenieuren oder Herzchirurgen umzuschulen, oder warum nicht auch zu Ministern.

Aber das Prinzip ist ja schon lange klar: Frauen werden in Vorzugpositionen der Wirtschaft hineinbefördert - da kann man dann natürlich die rausgeförderten Männer in die Lücken stopfen, getreu dem Motto: Neue Wege für Jungs ... ans Bügelbrett!

Außerdem müsse der Erzieherberuf durch Fachhochschul-Abschlüsse
und Aufstiegschancen attraktiver für Männer werden.

Ein eleganter Vorwand, die Bedingungen für die weit in der Überzahl arbeitenden Erzieherinnen zu verbessern ... nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dass sie anständig bezahlt werden, aber es ist m.E. nicht unbedingt die Bezahlung, die Männer vom Erzieherberuf fern hält.


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