Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Migranten?

Krischan, Tuesday, 06.07.2010, 23:27 (vor 5668 Tagen) @ Cardillac

Ein Ausländer kann auf der Durchreise z.B. als Tourist sein, ein Migrant
hat vor, seinen Lebensmittelpunkt hierher zu verlegen. Nenn sie meinetwegen
Einwanderer.

Allerdings ist ein großer Teil von den hier lebenden Ausländern hier geboren und nicht eingewandert. Es sind juristisch Ausländer. Wenn auch nur wegen eines seit Jahrzehnten nicht mehr zeigemäßen Staatsbürgerrechts, während sein Cousin, dessen Eltern in ein fortschrittlicheres Land wie z.B. Frankreich kamen, mit der Geburt das Recht auf die Staatsbürgerschaft bekam. Diese sind weder Migranten noch Ausländer. (Und ich frage mich schon, wie man einen Menschen, der in einem Land geboren und aufgewachsen ist anders als im rein juristischen Sinne als "Ausländer" sehen kann. Ab der wievielten Generation darf er denn als Inländer gesehen werden? Reichen fünf?)
Zwar bleibt nachzuweisen, daß der Begriff "Migrant" "politisch korrektes Grün-Gesülze" sei, der Urheber der Behauptung wird das auch gar nicht wollen, aber Migranten sind dessen ungeachtet tatsächlich die wenigsten von ihnen, die Grenzen sind nämlich schon lange dicht. Aber viele sind Ausländer.


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