Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Mann lese die Kritiken

Leser_nicht_eingeloggt, Saturday, 03.07.2010, 04:15 (vor 5672 Tagen) @ vt

Um es gleich vorwegzusagen: Ja, es gibt deutlich mehr „gute“ Frauen, als es „gute“ Männer gibt, und damit verschlechtert sich natürlich auch die statistische Wahrscheinlichkeit, einen netten Kerl abzubekommen. Suchen viele Frauen mit zwanzig noch unter der Vorgabe „neuwertig“ einen Partner, so sind sie mit dreißig mit „mängelfrei“ zufrieden. Aber was ist dann mit vierzig und wie weit kann man sein Anspruchsdenken reduzieren? Kommen irgendwann nur noch Campingwagenfahrer, Frührentner und Weiße-Tennissocken-Träger als Partner in Frage? Das Ergebnis einer derartigen Zukunftsbetrachtung ist nackte Panik. Optionen werden geprüft und enden bei der Alternative „Vernunft“, das heißt, man evaluiert die denkbaren Möglichkeiten einer konzeptionell angelegten Zweisamkeit. Bei meiner Freundin Bea lief das darauf hinaus, dass sie eines Tages, enttäuscht von ihrer großen Liebe, aus dem Hotelzimmer in die Halle eines Tagungshotels lief und einen zwanzig Jahre älteren Verehrer anrief, den sie als Kunden aus dem beruflichen Umfeld kannte. Bis dato war er ihr als zu alt, nicht passend und wenig attraktiv erschienen. Verliebt war sie sowieso nicht, von Begehren ganz zu schweigen. Nach Jahren des Werbens wurde der Mann nun aber erhört und bereits drei Wochen nach dem Telefonat geheiratet. Heute, fast zehn Jahre später, beruhigt sich Bea mit typischen Floskeln. Es gebe zwar keine Leidenschaft, und Sex hätte sie nur mit ihm, um ihm eine gute Frau zu sein, aber er sei ein guter Vater und verlässlicher Ehemann. Zumindest kann er eine Bohrmaschine halten und spielt mit seinem Sohn Fußball. „Ich respektiere ihn“ – damit enden unsere Gespräche über dieses Thema meist, und es bedeutet zugleich so viel wie: „Ich will diesbezüglich nicht weiter in die Tiefe gehen“ Sie sieht es wohl als genetisch sinnvolle Kombination an. X und Y sind zwar nicht gleich, aber sie stehen wenigstens schon einmal dicht beieinander. Zumindest im Alphabet.
http://www.berlinerliteraturkritik.de/detailseite/artikel/scheisskerle.html

No comment!

Ausser der Empfehlung das Buch "Scheißweiber - warum Männer immer an die falschen Schlangen aus der Generation Dirty-something geraten" zu schreiben und die Erfahrung zu machen, das es keinen Verlag geben wird, der es wagt, dieses zu veröffentlichen.

Ein Hoch auf die unfreflektierten unter den Damen ...


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