Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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ist Vasektomie das gleiche wie Kastration?

Roslin, Friday, 02.07.2010, 16:11 (vor 5672 Tagen) @ jens_
bearbeitet von Roslin, Friday, 02.07.2010, 16:23


Beim Kastrieren werden die Keimdruesen entfernt, weswegen die Hoden kein
Testosteron mehr produzieren; beim Sterilisieren wird nur der Samenleiter
durchtrennt (was sich nicht auf die Testosteronproduktion auswirkt).
Zumindest ist deine Verhaltensaenderung mit der Vasektomie nicht
erklaerbar.

Richtig.
Eine Kastration würde Deinen Hormonstatus verändern und damit auch Deine Psyche.
Eine Sterilisation verändert den nicht!

Hat sich Deine psychische Verfassung geändert, kann das viele Ursachen haben, mit Deiner Sterilisation hat das nichts zu tun, jedenfalls physiologisch nicht.

Wenn Du die Veränderung selbst als angenehm empfindest, dann hast Du Dich weiterentwickelt, wenn nicht, dann nicht.

Ganz einfach.

Würdest Du darunter leiden, würde ich denken, dass Du depressiv geworden bist.

Ansonsten hast Du Dich vom wichtigsten Auslöser für männliche Leistungserbringung befreit: der Suche nach einer Paarungspartnerin und der Bereitschaft, um diese zu werben und für die dann vielleicht erstrebten Kinder zu sorgen.

Die Umwerbung der erhofften Zukünftigen, der Mann seine Güte als Mann, seine Leistungsfähigkeit, seine "Potenz" (auch symbolisch!) beweisen muss, um attraktiv zu sein, später dann die Versorgung der eigenen Frau und der gemeinsamen Kinder, das treibt Männer an bis an ihre Grenzen zu gehen.

Fällt das weg, schalten viele Männer mehr als einen Gang zurück.

Individuell kann das sehr angenehm sein, zivilisatorisch bedeutet es Niedergang.

Denn die wegen Demotivation ausfallenden Männer können von Frauen nicht vollwertig ersetzt werden.


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