Ein paar Tipps für den Hausgebrauch
um durch den (Gender-)Dschungel da draußen zu kommen.
1. Hellwach sein, nicht unbedarft sein. Die Dinge im Auge behalten, die möglicherweise auf einen zukommen können.
2. Mache bevorzugt möglichst dein eigenes Ding. Dabei zeigt dir nur die konkrete Tat im Zweifel sicher, was sie bewirkt. Also besser "Just do it".
3. Von Frauen entweder die Finger lassen oder jedenfalls keine Kinder zeugen. Grundsätzlich nur geschützten Sex ausüben und nicht heiraten. Selbst ein Zusammenziehen muss sorgfältig abgewägt werden. So schrumpft die Gefahr massiv, dass man sich als Fußabtreter unterm Kaffeetisch wiederfindet und am Ende ist das Geld doch weg.
4. Allgemein die Dinge mit einer gewissen Kinn-hoch-Brust-raus-Einstellung angehen. Nicht auf Biegen und Brechen, aber wenn möglich, positiv denken.
5. Nicht vergessen, dass das Leben daneben auch noch anderes bietet als etwa diese Schecken mit ihrem verquasten Weltbild. Dies fällt besonders leicht, wenn das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist.
6. Fehler begehen gehört trotz aller Voraussicht dazu und hält einen dazu an, sie zumindest nicht noch einmal zu machen.
7. Auch vor sich selbst mal frustriert sein dürfen, traurig sein dürfen, verzweifelt sein dürfen usw. Es ist eben nicht alles immer gut zu bewältigen. Das Leben kann mitunter sehr schwer sein und das spiegelt sich in den dazugehörigen Gefühlsregungen eben wider.
8. Sei einfach du selbst.
So müsste ein angehender, kritischer Mann eigentlich ganz gut durchkommen. "Höhere" gesellschaftspolitische Vorschläge, die auf Veränderungen zielen, sind dies zwar nicht (oder doch?! gewissermaßen ja), aber für das einzelne Individuum ist das jedenfalls erst einmal ein guter Leitfaden. Alles weitere ergibt sich dann aus diesem Grundschema, wenn man es anstrebt.
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...und erlöse uns von dem Bösen.
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Puffbesucher,
02.07.2010, 02:59
- nicht viel und doch - jojo, 02.07.2010, 04:18
- Hormonbehandlung - weingeist, 02.07.2010, 13:38