Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

Männerrechtler bei der Arbeit..

Karl, Sunday, 20.06.2010, 15:58 (vor 5683 Tagen) @ Narrowitsch

Hallo,

ich kann deine und Goofos Frage(n) nicht richtig beantworten, weil ich das Forum hier kaum kenne. Ich streife durch alle möglichen Foren und bin hauptsächlich Leser und nur gelegentlich schreiber. Deshalb wollte ich auch nichts zu Roslin gesagt haben sondern wollte nur allgemein etwas zum Text von ... (weiß jetzt nicht mehr von wem. Pumpernickel?) schreiben. Ich glaubte nur aus dem Eingangspost etwas herausgelesen (oder hineingelesen) zu haben, über das ich auch seit geraumer Zeit nachdenke, nämlich die Inkonsistenz in den Gedankengängen vieler tatsächlichen oder vorgeblichen Männerrechtlern.

Da ich meist im VafK-Forum lese stieß es mir immer sauer auf, wenn Väter vehement ihre Rechte nach der Scheidung einklagen (und zurecht! Bitte nicht mißverstehen). Wenn man dann nachfragt und sie fragt, wie sie das Familienleben VOR der Scheidung gelebt haben, dann waren sie tatsächlich oft nicht zuhause und Mutti war fürs Kind da. Na, das sei jetzt ja genauso - auf diese Antwort waren sie dann sehr empfindlich. Irgendjemand hat im VafK Forum dann mal geschrieben, er kenne Väter, die sehen ihr Kind NACH der Scheidung öfters, als DAVOR. Das kann ich aus meinem Bekanntenkreis ebenfalls bestätigen. Gerade Jungs sind da sehr empfindlich und WOLLEn schlicht keinen Kontakt mehr zum Vater, weil sie ihn eh kaum kennen.

Nun zum Schreiben von Pumpernickel(?): Auch das, was er ansprach konnte ich gut nachvollziehen, weil ich viele Männer kenne, die wollen eigentlich nur, daß ihre Ausbeutung genau so weiter geht wie zuvor, nur, daß sie wieder Frauen haben (oder wenigstens eine), die ihnen das Gefühl von Größe geben. Dann trotten sie wieder weiter zur Arbeit, fühlen sich geschmeichelt, wenn man sie als "aktiver" und natürlich damit auch "aggressiver" und die Frauen als "sozialer" (und damit auch besser fürs Kind) bezeichnet. Ja, bei einigen dieser Ansichten kann ich sogar das Aufbegehren der Frauenbewegung verstehen, denn ich als Frau würde mir das auch nicht gefallen lassen. Jemanden die Tür aufzuhalten (Beispiel) kann nämlich nicht nur höflich sein, sondern auch bedeuten "du bist ein schwaches Weibchen und ich helfe dir gerne, dafür schlägst du aber auch artig die Augen nieder und flüsterst ein gehauchtes "dankeschön"".

ich glaub, ich hab den Faden verloren. Worum gings?


gesamter Thread:

 

powered by my little forum