Frauen bei der Feuerwehr
@Narrowitsch
Du überzeichnest nicht, Narro.
Ich fürchte nur, das, was Du "Femidenke" nennst, ist unausrottbar, denn hier scheint mir der Feminismus nur die ideologische Betonierung, Übersteigerung, KONKRETISIERUNG (durchaus auch als concrete zu verstehen) des weiblichen Instinktes, des weiblichen Wesens zu sein.
Das Sprengen männlicher Kameradschaftsbünde durch Zulassen von Frauen resultiert zunächst einmal daraus, dass überall dort, wo Männer und Frauen "zusammenarbeiten", eben nicht Gleichheit der Geschlechter herrscht, sondern unwillkürlich Frauen erwarten, dass Männer ihnen die schwersten, dreckigsten, anstrengendsten, gefährlichsten Arbeiten abnehmen und Männer sich gedrängt fühlen, genau das zu tun, was ihnen aber heute, unter feministischen Zeitgeistbedingungen, nicht einmal gedankt wird.
Das heißt, Männer und Frauen in einer "Einheit", das bedeutet für Männer in der Regel mehr Arbeit, mehr Anstrengung, mehr Gefahr, erhöhtes Risiko, ohne jeden Gewinn.
Wie Kaliyuga es bei den Blauen vor kurzem schilderte.
Er schrieb von einem italienischen Bekannten, einem Polizisten, der alles versucht, um des Nachts nicht mit einer Frau Streife fahren zu müssen, weil Frauen sehr häufig, wenn's brenzlig wird, ganz einfach im Wagen hocken bleiben, er dann alleine raus muss, ohne Rückendeckung, und er tut das auch, weil er ja ein Mann ist, weil sein männliches Selbstverständnis es nicht erlaubt, der Frau ihr Verhalten vorzuwerfen und sich seinerseits zu drücken, schon gar nicht unter den Augen einer Frau.
So wird das auch in gemischten Feuerwehreinheiten laufen.
Wenn's brenzlig wird, werden die Männner sich aufgerufen fühlen, voranzugehen, die Frauen zu schonen und die Frauen werden das unwillkürlich-instinktiv erwarten als ihr weibliches "Vorrecht".
So läuft das im Militär.
Einer der Gründe, warum vor allem Männer in den Zinksärgen liegen, weit über ihren Anteil an der Truppe hinaus und kaum Frauen.
Weil Frauen dorthin, wo gestorben, verstümmelt, gekämpft wird, kaum hinkommen.
Diese Ungleichheit sprengt die Einheit, die unwillkürliche Ungleichverteilung der Lasten und Risiken.
Wenn Männer und Frauen ihre Instinkthaltungen und -erwartungen, ihr Instinktverhalten überwinden könnten, wäre das vermeidbar.
Dann trügen alle in der Einheit ohne Ansehen ihres Geschlechtes vergleichbare Lasten und Risiken, es entstünde ein neues "Einheitsgefühl" derer, die gleichermaßen für einander einstehen, gleichermaßen belastet und Risiken ausgesetzt sind.
Solange das nicht gelingt, werden Frauen in einer Einheit als die unwillkürlich Privilegierten jede Einheit sprengen.
Ob das überhaupt gelingen kann, ob der Mensch tatsächlich dauerhaft seine Instinkte willentlich neutralisieren kann, weiß ich nicht.
Ich zweifle daran sehr stark.
Gelingt diese Instinktneutralisierung bei Männern und Frauen nicht (Männer müssten ihre eingefleischte Ritterlichkeit verlernen, Frauen ihre ebenso eingefleischte Prinzessinnenhaltung), werden gemischte Einheiten, egal wo, auf Dauer keinen Bestand haben, sich durch Ineffektivität und progredienten Zerfall, durch vergiftete Atmosphäre und Entsolidarisierung zugrunderichten.
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Marcel,
25.05.2010, 15:05
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