Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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__V__, Bavaria, Wednesday, 19.05.2010, 04:58 (vor 5708 Tagen) @ Puffbesucher

Was nützt es, wenn junge (und ältere) Männer ihren berechtigten Ärger im
Internet zurücklassen und teils hervorragende Analysen darlegen, wenn die
große Politik doch immer noch von den üblichen Verdächtigen betrieben
wird?

Zugang zu den eigenen Gefühlen entwickeln oder entdecken, ... _Das wird es bringen.
Okay, ich schließe hier von mir auf andere. So wusste ich damals gar nicht was mit mir los ist, bevor ich mich nach langer Suche endlich in's Thema eingefunden hab und hier gelandet bin. Aber ich denke mal, dass ist ein ganz normaler Weg gewesen.

Und mit "Öffentlichkeit 2.0" trifft @Müller voll in's Schwarze!!!

Früher haben die Männer geschwiegen ...

Früher waren die Männer schlecht informiert.

Jetzt ärgern sie sich in Foren rum, sind also nicht unbedingt leise,
bewirken so aber nichts, weil das Engagement immer noch nicht auf das
Betätigen der Schalthebel zielt.

Aber es ist ein weiterer Schritt (Forum rumärgern), Energie für weiteres Engagement zu entwickeln. Ärger, der sich in Wut wandelt, setzt Energie frei. Und die Orientierungslosigkeit verschwindet durch konkrete Ziele.

Oder wer aus "unseren Reihen" in der Politik ist denn zu finden, der
ernsthaft und definitiv unsere Sache vertritt? Also mir fällt keine(r) ein.
Dabei gibt es männerpolitische Aktionen und Ärger von unten ja nicht erst
"seit gestern".

Doch, erst seit "gestern".

Denn bedenke, "vorgestern" hatte die Frauenbewegung auch ihre Berechtigung! Und -war- genau deshalb so extrem erfolgreich, nachdem ein paar politische Versager_innen diese Berechtigung zu ihren Zwecken nutzten.

Warum ist bislang keiner von den Empörten, die man im
Internet so liest, mal etwas weiter oben in der Entscheidungshierarchie der
Politiklandschaft aufgetaucht?

Weil "sie" eben erstmal in der Öffentlichkeit überhaupt auftreten, bevor "sie" sich in die Politik schleichen.

Und man darf nicht vergessen, dass sich auch Frauenthemen erst langsam von unten nach oben durchgewühlt haben.

Und ist das nicht irgendwie auch
bezeichnend, dass dem nicht so ist? Oder kommen sie gar nicht erst hoch?
Das glaube ich irgendwie nicht... Ich vermute, es fehlt das konkrete
Engagement.

Ich glaube, dass Politiker eine bestimmte Persönlichkeit haben, die sich z.B. auf "Macht" fixiert. Also wird kein Männerechtler von unten nach oben durchschießen, sondern nur bestimmte Themen, und dann von diesen Politikern entweder übernommen oder nicht.

Fazit: Es könnte wieder schiefgehen. Und den Schuh müssen sich dann
die Masse der Männer auch zu einem guten Teil selbst anziehen.

Das taten, tun, und werden sie tun, so oder so. Mit Verantwortung, oder auch ohne. Denkst du nicht?

Ich denk, wer hier liest, fängt an, Verantwortung vorallem für sich selbst zu tragen, aus rein ökonomischen Gründen. Das Forum setzt sozusagen einen Samen.
Und das Schöne dabei: ich finde, es gibt hier herzlich wenig politische Persönlichkeiten im Sinne von "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern".

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Antifeminismus [image]
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