Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Puffbesucher, Wednesday, 19.05.2010, 03:39 (vor 5708 Tagen) @ Müller
bearbeitet von Puffbesucher, Wednesday, 19.05.2010, 03:46

Es wird ihnen nicht gelingen, dass Thema Jungs- und Männerrechte zu kapern.

Bist du sicher? Im Internet liest sich ja manches ganz gut - aber sonst?

Was nützt es, wenn junge (und ältere) Männer ihren berechtigten Ärger im Internet zurücklassen und teils hervorragende Analysen darlegen, wenn die große Politik doch immer noch von den üblichen Verdächtigen betrieben wird?

Nichts.

Früher haben die Männer geschwiegen (jedenfalls im öffentlichen Raum). Jetzt ärgern sie sich in Foren rum, sind also nicht unbedingt leise, bewirken so aber nichts, weil das Engagement immer noch nicht auf das Betätigen der Schalthebel zielt.

Oder wer aus "unseren Reihen" in der Politik ist denn zu finden, der ernsthaft und definitiv unsere Sache vertritt? Also mir fällt keine(r) ein. Dabei gibt es männerpolitische Aktionen und Ärger von unten ja nicht erst "seit gestern". Warum ist bislang keiner von den Empörten, die man im Internet so liest, mal etwas weiter oben in der Entscheidungshierarchie der Politiklandschaft aufgetaucht? Und ist das nicht irgendwie auch bezeichnend, dass dem nicht so ist? Oder kommen sie gar nicht erst hoch? Das glaube ich irgendwie nicht... Ich vermute, es fehlt das konkrete Engagement.

Fazit: Es könnte wieder schiefgehen. Und den Schuh müssen sich dann die Masse der Männer auch zu einem guten Teil selbst anziehen.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.


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