Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Kachelmann-Ex muss Aussage revidieren - Er sitzt weiter

Ein Leser, Sunday, 16.05.2010, 13:03 (vor 5711 Tagen) @ Michi

Die Ex-Freundin des Fernsehmoderators Jörg Kachelmann muss ihre Aussage zu den Vergewaltigungsvorwürfen teilweise revidieren. Berichten zufolge halten zwei Details der Überprüfung nicht stand.
Fotos
Kachelmann bleibt weiter in U-Haft
Kachelmann verlässt das Amtsgericht in Mannheim gemeinsam mit seinem Anwalt Reinhard Birkenstock, nachdem er sich in einem mehrstündigen, nichtöffentlichen Gespräch dem Gericht gestellt hatte.
Kachelmann habe seinen Haftprüfungsantrag zurückgezogen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Der Moderator wolle zunächst weitere Beweisanträge formulieren und dann einen neuen Haftprüfungstermin beantragen.
Ob die Vorwürfe gegen den Schweizer haltbar sind, ist derzeit noch völlig unklar.
Kachelmann bleibt weiter in U-Haft

Die Frau hat laut "Spiegel"-Bericht bei einer zweiten Vernehmung ihre Darstellung aus der Tatnacht korrigieren müssen

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Kachelmann-Ex-muss-Aussage-revidieren_aid_857552.html

Guter Kommentar dort:

Im Ernst: die Kommentare hier, z. B. von nielson, liegen doch völlig richtig! Als es um unseren deutschen Jungen Marco L. ging, da haben wir alle auf der türkischen Justiz 'rumgehackt. Und nun hält die Mannheimer Staatsanwaltschaft einen bisher völlig unbescholtenen Schweizer Staatsbürger seit zwei Monaten in Haft, weil eine psychisch angeschlagene Dame ihn der Vergewaltigung bezichtigt. Aussage steht gegen Aussage. Ich unterstelle, daß bei der Dame wirklich Verletzungen protokolliert wurden. Ob sie sich diese selbst zugefügt hat oder sie ihr von Herrn Kachelmann oder jemand anderem zugefügt worden sind, wird sich vermutlich nie schlüssig klären lassen - es sei denn, es gibt ein Geständnis von ihr (im Hinblick auf eine Falschaussage) oder von ihm (bezüglich der Tat), was aber beides eher unwahrscheinlich ist. Der Richter wird also in der relativ unkomfortablen Situation sein, entscheiden zu müssen, wem er glaubt. Und das reicht aus, Jörg Kachelmann zwei Monate wegzusperren? Unfaßbar! Und was passiert mit den ach so konsequenten Staatsanwälten, wenn sich seine Unschuld herausstellen sollte? Gar nichts. Die Entschädigung - für Kachelmann ohnehin ein Taschengeld - zahlen wir Steuerzahler. Und die Staatsnwälte werden allenfalls später befördert oder schlimmstenfalls vielleicht sogar versetzt! Noch unfaßbarer. Lieber Gott, laß' mich nie in die Fänge übereifriger deutscher Staatsanwälte gelangen!


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