Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Hey Danke!

Garfield, Saturday, 15.05.2010, 14:11 (vor 5711 Tagen) @ vt

Hallo vt!

Krass, eine Warnung versteckt in Jägermeister-Musik. Sie sind überall.

Ich glaube nicht, daß das in den 1990er Jahren eine irgendwoher bewußt gesteuerte Kampagnge war. Es war einfach eine Zeit, in der manche althergebrachten Klischees so aufgeweicht waren, daß man dies nun auch in Liedtexten öffentlich äußern konnte, ohne dafür schief angesehen zu werden.

Das betraf insbesondere das Klischee von der stets liebenden und für Mann und Kinder treusorgenden Frau, der alles Böse und jeglicher Egoismus völlig fremd wären. Ich erinnere mich z.B. auch an einen Liedtext, in dem es um eine Frau geht, die Beziehungen mit mehreren Männern gleichzeitig hat, wobei jeder dieser Männer eine bestimmte Aufgabe hat: Von einem will sie vor allem Geld, von einem anderen vor allem Sex usw. In früheren Zeiten wäre so ein Text auf Ablehnung gestoßen, weil solches Verhalten als unmoralisch und egoistisch betrachtet worden wäre. Nun konnte man solche Texte schreiben und hoffte dann sicher darauf, damit doch noch ein wenig zu provozieren und Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Das war und ist einfach Ausdruck des Zeitgeistes, denke ich.

Texte wie diese von Ace of Base und Juliane Werding können aber immerhin als Warnung für Männer dienen. Denn es gibt wirklich Frauen, die um jeden Preis ein Kind wollen.

Ich kannte auch mal so eine. Bei ihr war es so, daß sie schon einen Sohn hatte, der aber beim Vater lebte. Das störte sie auch überhaupt nicht. Als ich sie mal fragte, wieso sie ihren Sohn denn nicht bei sich hat, antwortete sie darauf, daß sie ihm ja als Sozialhilfeempfängerin eh nichts hätte bieten können. Beim Vater wäre er doch besser aufgehoben. Ich merkte deutlich, daß sie sich gar nicht für ihren Sohn interessierte. Sie erwähnte ihn auch immer nur nebenbei oder überhaupt nicht. Bei ihrem Lebensstil wäre ein Kind für sie auch nur ein Klotz am Bein gewesen.

Trotzdem wollte sie noch ein Kind. Sie sagte mal, es wäre doch die Bestimmung einer Frau, Kinder zu bekommen. Sie hatte dann wieder einen Freund, der sich Kinder und Familie wünschte. Sie wollte nun natürlich auch ein Kind mit ihm, und weil das nicht auf Anhieb klappte, ließ sie sich sogar hormonell behandeln. Einmal fragte sie mich allen Ernstes, ob ich es verwerflich finde, daß sie zwar ein Kind möchte, nicht aber den Vater. Der Mann tat mir echt leid.

Der Kontakt ist dann auch bald abgerissen. Sie wird dann wohl noch schwanger geworden sein, und ich schätze, daß sie den Mann und das Kind dann wohl bald verlassen haben wird.

In der Schwangerschaft und auch während der Stillzeit werden ja spezielle Hormone im Körper der Frau gebildet. Die erzeugen Glücksgefühle. Es sind also quasi natürliche Drogen. Vermutlich ist es so, daß dieser Effekt bei manchen Frauen so stark ist, daß sie süchtig danach werden und deshalb immer wieder schwanger werden wollen, um das noch einmal zu erleben. Selbst wenn sie - wie in diesem Fall - überhaupt kein Interesse daran haben, das Kind großzuziehen.

In diesem Fall hatte wenigstens der Vater des ersten Kindes die Chance, das Kind selbst großzuziehen. Viel schlimmer ist ja noch, wenn das Kind von der Mutter als Geldquelle betrachtet wird und sie nur deshalb auf den "Besitz" des Kindes besteht.

Freundliche Grüße
von Garfield


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