Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Ergänzung

Demokrat, Saturday, 01.05.2010, 18:51 (vor 5725 Tagen) @ TZone

Haben die Damen
nichts besseres zu tun?

Wenn man sich mal vergleichsweise anguckt, wie Frauen im Gegensatz zu Männern am Erwerbsleben oder an der politischen Arbeit etc. durchschnittlich partizipieren: Definitiv.

Frauen haben mehr Zeit, sich für die Durchsetzung ihrer eigenen Interessen zu engagieren und tun dies auch, wenn auch überwiegend nur passiv als Verbandsmitglieder. In politischen Parteien kann man nicht nur das eine Thema "Meine spezifischen Interessen" vertreten (wobei Frauen dort kaum etwas anderes machen als Frauenpolitik), in einem entsprechenden Verband geht das. Warum arbeiten, wenn man auch arbeiten lassen kann?


Ob dieser, wie das hier schon mal ein
User angesprochen hat, die gesamten Frauen vertritt oder ob die einfach
meinen dies ungefragt zu müssen, bleibt sicherlich das alleinige Geheimnis
dieses Bundes.

Naja, sie vertreten 11 Mio. Mitglieder, also mehr als jede dritte wahlberechtigte Frau in diesem Land. Und halbwegs demokratisch sind die ebenfalls aufgestellt. Die an den Staat vorgebrachten Forderungen entsprechen somit zumindest theoretisch auch den Forderungen, die diese 11 Mio. Mitglieder an den Staat haben. Je feministischer eine Partei also auftritt, desto mehr steht sie in der Gunst dieser rund 18 % der wahlberechtigten Bevölkerung.

Der Feminismus mag vergleichsweise nur wenige aktive Wortführerinnen haben, er bzw. sein Anliegen genießt aber die Unterstützung jeder dritten wahlberechtigten Frau. Man kann also nicht sagen, der Feminsmus käme bei der durchschnittlichen Frau ja gar nicht an und wäre nur das Gespinne einiger weniger, die es irgendwie geschafft haben, staatliche Institutionen zu unterwandern.

Die Ergebnisse des Wirkens des Feminismus sind von wesentlichen Teilen der weiblichen Bevölkerung also durchaus gewollt, da sprechen die Mitgliederzahlen eine deutlichere Sprache als die Lippenbekenntnisse, die man vielleicht gewöhnt ist.


Wir sollten auch Männerräte gründen in jeder Straße, jedem Dorf u. jedem
Parkplatz. Dann wären wir im Trend .....

Sollte man durchaus. Man sieht ja die - sagen wir mal - beunruhigten Reaktionen, die Männerrechtler auslösen. Die haben tierischen Bammel, dass Männer aufmucken könnten.

Man mache sich nichts vor, seitdem Frauen das Wahlrecht haben, haben sie aufgrund der Kriegsgefallenen in beiden Weltkriegen (2,0 Mio. bzw. 3,2 Mio.) durchgehend die absolute Mehrheit der Wahlberechtigten gestellt, hatten also stets die Macht, jede politische Entwicklung seither herbeizuführen bzw. zu unterbinden.


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