Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Wahlverhalten der Männer

TZone, Saturday, 01.05.2010, 17:10 (vor 5725 Tagen)

Hier ständig irgendwelche Politikersätze zu zitieren und sich über den nochmal aus der Versenkung geholten Schwachsinn zu erfreuen, bringt sicherlich nichts.

Demonstrationen, Petitionen, Offene Briefe usw. erreichen zwar etwas, aber nur sehr langsam. Nicht in dem Tempo, das es für viele geschädigte Familien, Kinder und Väter zeitnah etwas nützen könnte.

Viel wichtiger ist es, diesem extremen Männer-/Väter-/Kinder- u. Familienfeindlichen System den Komplett-Garaus zu machen. Es muss endlich mal an allen staatlichen Stellen, bei allen Funktionsträgern einen General-Kehraus dieser destruktiven Politik erfolgen.

Wir Männer stellen mindestens die HÄLFTE der Bevölkerung. Keine der etablierten bzw. kandidierenden Parteien unternimmt etwas, um an dem Mißständen für Familien, Väter und Kindern zu ändern. Darum gibt es nur eine Möglichkeit:

Macht zu den Wahlen eure Stimme UNGÜLTIG!

Entzieht damit diesem krebsgeschwächten System die Legitimation. Geht in den Unterhaltsstreik. Deckt die Behörden mit Widersprüchen zu. Startet Anzeigen, stellt Stafanträge gegen alles was sich männer-/väterfeindlich verhält. Beschäftigt diese Leute, bis sie nicht mehr wissen wo vorn und hinten ist. Das halten die auf Dauer nicht durch.

Lasst uns dieser Situation ein Ende bereiten, ehe sie uns restlos handlungsunfähig macht!

Wahlverhalten der Männer

jens_, Saturday, 01.05.2010, 18:07 (vor 5725 Tagen) @ TZone

Macht zu den Wahlen eure Stimme UNGÜLTIG!

Damit erhöht man nur den Wert der verbleibenden Stimmen und gibt damit vor allem Randparteien anschub. Außerdem ändert das nichts daran, dass weiterhin alle Plätze im Bundes- und Landtag besetzt werden.

Wahlverhalten der Männer

Michael, Saturday, 01.05.2010, 18:18 (vor 5725 Tagen) @ jens_

Macht zu den Wahlen eure Stimme UNGÜLTIG!


Damit erhöht man nur den Wert der verbleibenden Stimmen und gibt damit vor
allem Randparteien anschub. Außerdem ändert das nichts daran, dass
weiterhin alle Plätze im Bundes- und Landtag besetzt werden.

Wahlverhalten der Männer

Michael, Saturday, 01.05.2010, 18:18 (vor 5725 Tagen) @ Michael

Macht zu den Wahlen eure Stimme UNGÜLTIG!


Damit erhöht man nur den Wert der verbleibenden Stimmen und gibt damit

vor

allem Randparteien anschub. Außerdem ändert das nichts daran, dass
weiterhin alle Plätze im Bundes- und Landtag besetzt werden.

Wahlverhalten der Männer

Michael, Saturday, 01.05.2010, 18:21 (vor 5725 Tagen) @ jens_

genau so ist das...

Am liebsten wäre es den Parteien im Bundestag etc...: Allen Wählern, die diese parteien wählen, dürfen wählen ... alle anderen sollen am liebsten zu hause bleiben.

und wenn schließlich nur noch 500 Leute wählen... egal, der Wähler hat entschieden...

Weiter wie immer. Kritik am system: ignorieren.

Macht Vorschläge!

TZone, Saturday, 01.05.2010, 18:25 (vor 5725 Tagen) @ Michael

Macht Vorschläge wie man eine Wahl beeinflussen kann.

Gehe ich wählen, kann ich zwischen Pest und Cholera wählen. Gehe ich nicht wählen, dann fördere ich den Rest der Pest und Cholera wählt. Mache ich meine Stimme ungültig, soll es denen auch helfen?

Irgend ein Mittel, sich bei einer Wahl gegen Pest und Cholera zu wehren, muss es doch geben?

Die Frage ist, wie kann man zur Wahl als Mann ein nachhaltiges...

Ein Mann, Saturday, 01.05.2010, 18:27 (vor 5725 Tagen) @ TZone

... Zeichen setzen bzw. diese medienwirksam boykottieren ohne strafbare Handlungen zu begehen.

Vorschläge?

Wir könnten z.B. uns am Wahltag auf der Dompaltte in Köln treffen, Medien informieren wir vorher unter der Hand und sorgen selbst für Bilder und Videos.

Wir tragen alle T-Shirts in der gelichen Farbe mit Aufdrucken wie "Ich wähle nicht, weil... [Unsere Anliegen als Thesen formuliert].

Alle kommen normal gekleidet zum Ort des Geschehens, alle ziehen dann zu einer bestimmten Uhrzeit ihr T-Shirt über und bilden mit den andren Gruppen von 5 bis 10 Männern die sich Arme auf die Schultern der anderen legend zu Kreisen zusammenschließen und rund 10 Minuten so verharren, das Schauspiel kann an mehreren Orten in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden.

Was haltet ihr davon - andere Vorschläge?

Wahlverhalten der Männer

MrX, Saturday, 01.05.2010, 18:29 (vor 5725 Tagen) @ jens_

Macht zu den Wahlen eure Stimme UNGÜLTIG!


Damit erhöht man nur den Wert der verbleibenden Stimmen und gibt damit vor
allem Randparteien anschub

Darum geht es doch! Erst wenn die Großen kleiner werden, werden Sie anfangen zu ergründen, woran es liegen könnte.

Macht Vorschläge!

Puffbesucher, Saturday, 01.05.2010, 19:17 (vor 5725 Tagen) @ TZone

Gehe ich wählen, kann ich zwischen Pest und Cholera wählen. Gehe ich nicht
wählen, dann fördere ich den Rest der Pest und Cholera wählt. Mache ich
meine Stimme ungültig, soll es denen auch helfen?

Irgend ein Mittel, sich bei einer Wahl gegen Pest und Cholera zu wehren,
muss es doch geben?

http://www.wgvdl.com/forum/index.php?id=123258

Besser als mit "9mm" (ja, ich hab 'nen Narren an dieser Formulierung gefressen) zu arbeiten. Bringt einmal Riesenerfolg, aber man ist die nächsten 20 Jahre weg vom Fenster. Vielleicht sogar auch für immer.

--
...und erlöse uns von dem Bösen.

Wahlverweigerung

Nuntius, Saturday, 01.05.2010, 19:56 (vor 5725 Tagen) @ TZone

Ein Protest kann m. E. derzeit nur über eine Wahlverweigerung ausgedrückt werden, die als solcher kommuniziert werden muss, um Umdeutungen und Pseudoerklärungen von vorneherein die Plausibilität zu nehmen.

"Krisenthese:
Vertreter dieser These sehen hingegen im Rückgang der Wahlbeteiligung ein Signal für vielfältig motivierte politische Unzufriedenheit und eine zunehmende Anti-Parteien-Haltung. Die Entwicklung in Deutschland basiert, dieser These zu Folge, auf vermehrter Stimmenverweigerung politisch interessierter Bürger und ist als Warnsignal zu verstehen. Die Nichtwahl ist so verstanden ein bewusst eingesetztes Mittel, um Unzufriedenheit und Protest zu äußern – der vielbeschworene „Denkzettel“ und damit ein Akt politischen Verhaltens." Quelle

Insofern hassen die Politiker eine niedrige Wahlbeteiligungaus zwei Gründen:

1) Legitimationsentzug
Laut Grundgesetz geht alle Macht vom Volke aus und wird im Wege der Wahlen den Volksvertretern zur Ausübung zweckgebunden übergeben. Wahlen legitimieren also den demokratischen Repräsentanten zur Machtausübung. Unabhängig vom Wahlergebnis, das nur in Grenzen durch die Wahlbeteiligung betroffen ist, stellt die Wahlbeteiligung (WB) ein Maß des Legitimationsgrades (LG) der Politiker dar. Dabei bedeutet eine hohe WB einen hohen LG und umgekehrt. Außerdem drückt eine hohe WB eine hohe Zustimmung zum gegebenen System in Sinne der Herrschaftsordnung aus, hier der repräsentativen Demokratie. Aus Sicht der Politik muss eine bewusste Wahlverweigerung also als Legitimationsentzug und Ablehnung des Systems gedeutet werden. Diese Ablehnung muss sich nicht notwendigerweise auf die Demokratie als solche beziehen. Sie kann auch nur deren Erscheinungsform meinen, und insofern zB das Vorziehen einer direkten Demokratie ausdrücken. Damit ist eine bewusste Wahlverweigerung ein Akt politischen Verhaltens. Ist sie genügend groß und unmissverständlich als solche kommuniziert, kann sie dauerhaft nicht ignoriert werden. Angesichts der Wahl zwischen Pest und Cholera aus männerrechtlicher Sicht sind ihre denkbaren Risiken vernachlässigbar.

2) Parteienfinanzierung ehemals Wahlkampfkostenerstattung
Jede gültige Stimme löst Euronen aus, die nach bestimmten Schlüsseln verteilt werden: Quelle
Insofern bedeuten weniger Stimmen weniger Geld, was sehr erhellend wirken kann. Jedenfalls kann ich mir nichts vorstellen, was disziplinierender auf die Politiker wirken könnte, als wenn der Souverän ihnen den Geldhahn zudreht.

Ein dritter Aspekt ist die Listenwahl. Schon vor der Wahl stehen ca. 90% der Gewählten fest; die Wahl selbst entscheidet über maximal 10% der Parlamentarier und betrifft die Kandidaten in umkämpften Wahlkreisen und die mit unsicheren Listenplätzen. Alle anderen habe ihre Schäfchen schon im Trockenen. Also, selbst wenn man eine Wahl hätte, bezöge die sich nur auf die Partei, nicht aber darauf, wer diese Partei im Parlament vertritt. Vom Direktkandidaten natürlich abgesehen.

Daher steht für mich fest: Bis auf Weiteres übe ich Wahlverzicht.

Die Frage ist, wie kann man zur Wahl als Mann ein nachhaltiges...

Isegrim, Sunday, 02.05.2010, 16:23 (vor 5724 Tagen) @ Ein Mann

Eine mir bekannte politische Initiative zur Einführung von Volksabstimmungen macht das so: Man beantragt Briefwahl und sendet die nicht ausgefüllten Wahlzettel an den Verein. Die gehen damit zu den Parteien mit der Botschaft: "Diese ganzen Wähler würden euch wählen, wenn ihr unser Anliegen vertreten würdet."

Ein sehr guter Vorschlag! Leute mal lesen!!!!!!!

TZone, Sunday, 02.05.2010, 18:36 (vor 5724 Tagen) @ Isegrim

Ich hatte auch schon daran gedacht, etwaige Randgruppen zu wählen. Wir hatten mal bei uns sowas wie eine Geflügelzüchterpartei. Egal ob die Ahnung haben vom Regieren, schlimmer kann´s ja nun wirklich nicht kommen!

Macht Vorschläge!

Robert ⌂, München, Sunday, 02.05.2010, 19:44 (vor 5724 Tagen) @ TZone

Irgend ein Mittel, sich bei einer Wahl gegen Pest und Cholera zu wehren,
muss es doch geben?

"Partei der Nichtwähler" gründen. Ohne Programm, schlicht und einfach: Mach deutlich, daß du die aktuellen Parteien nicht unterstützst.

;-)

Robert

PS: Wer weiss, wie das geht mit Partei gründen usw.? ;)

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."

So können wir sie viel wirkungsvoller abstrafen....

Ein Mann, Sunday, 02.05.2010, 20:40 (vor 5724 Tagen) @ TZone

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