Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Gesterkamp und die FES im Selbstgespräch

Eugen, Saturday, 01.05.2010, 14:03 (vor 5725 Tagen) @ vt

Ja, es ist schon ruchbar geworden, dass Gesterkamp nunmehr mit seiner Hetzschrift auf Tournee geht. Und natürlich wird das auch vom Projekt "Neue Wege für Jungs ans Bügelbrett" entsprechend beworben.

"auf der anderen Seite mischen Männerrechtler und Antifeministen die Diskussion auf mit Thesen wie: „Das Projekt ‚Feminismus’ kann zu den Akten"

Welche Diskussion bitte? Ein paar Medienbeiträge hier und da gegen einen völlig ignoranten, milliardenschwer institutionaliserten Feminismus? Soll das etwa die Diskussion sein, die da aufgemischt wird?

"Im Kampf um die Deutungshoheit über Rollenbilder, Geschlechterpolitik und Familienpolitik kreuzen sich alte und neue Konfliktlinien – und es ist noch nicht ausgemacht, welche Strömungen sich durchsetzen werden."

Richtig. Bis jetzt steht lediglich fest, welche sich durchgesetzt haben, gesetzlich bewehrt, üppig alimentiert.

"Der Journalist Dr. Thomas Gesterkamp hat im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung eine Expertise über die Argumentationsstrategien und Denkmuster von Männerrechtlern und konservativen Familienorganisationen verfasst."

Er hat halt irgend etwas geschrieben, damit sich die selbsternannten "Guten" in diesem Scheißspiel, die FES und die SPD nicht mit ihrem Versagen in der Jungen- und Männerpolitik beschäftigen müssen. Da quatscht man schon lieber über "Argumentationsstrategien und Denkmuster" statt sich mit den schwerwiegenden Themen selbst zu beschäftigen.

"In der anschließenden Diskussionsrunde wollen wir analysieren, wohin der Geschlechterdiskurs geht: Welche Argumentationsfiguren dominieren die Debatte und wie hoch ist ihr Wahrheitsgehalt?"

Das wird sicher eine waaaahnsinnig spannende Diskussion, wenn man alle Befürworter von Gesterkamps "Argumentationsstrategien und Denkmustern" einlädt, und diejenigen, die sich tatsächlich mit der Situation von Jungen und Männern beschäftigen außen vor lässt.

Da kauf ich mir lieber ´n Sixpack und leih mir "Conan der Barbar" ...


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