Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

70 Millionen Euro für einen Leistungsträger um Arbeitsplätze zu vernichten

Narrowitsch, Berlin, Saturday, 20.02.2010, 23:24 (vor 5793 Tagen) @ adler

Und weil die Leute in Sachsen ganz arm sind und keine Arbeitsplätze haben,
unterstützt der Staat den Bau neuer Fabriken mit Geld. Arbeitsplätze hat
man nämlich im Gegensatz zu Milchprodukten nie genug. Also hat der Herr
Müller einen Antrag ausgefüllt, ihn zur Post gebracht und abgeschickt.

Und weil der Herr Müller und seine Fabrik immer großen Durst haben, braucht er viel Wasser, mehr Wasser als aus dem Wasserhahn in Eurer Küche und dem Badezimmer kommt. Deshalb bohrt der Herr Müller ganz tief Löcher in die Erde, steckt da Rohre rein und pumpt aus der Erde soviel Wasser, wie er braucht. Ist so ähnlich wie in Eurem Garten.

Nun darf aber nicht jeder soviel Wasser aus der Erde Erde holen, wie er will, sonst ist ja da bald kein Wasser mehr und deshalb muss man für das Wasser aus der Erde zahlen. Weil aber der Herr Müller gern Arbeitsplätze schaffen will und sagt, er geht nach Polen, weil dort das Wasser viel billiger sei, schenkten im gute Onkels , die über Wasser bestimmen dürfen, ganz viel Wasser in der Erde. 2800 Kubikmeter täglich. Fragt mal euren Mathe - Lehrer, wie lang die Kanten eines Würfels sein müssen, in den soviel Wasser passt. Der Lehrer wird ganz schön staunen.

Naja, aber der Herr Müller hat sich sehr gefreut und 10 Millionen Taler gespart.Da ist der Herr Müller nicht nach Polen gefahren. Sein Milch- Werk hat er woanders in Sachsen gebaut, als er vorher gesagt hat. Aber das geschenkte Wasser hat er wohl mitgenommen.

Ganz schön schlau, der gute Herr Müller. Schlauer als Euer Mutti oder Vati. Die müssen nämlich für Euer Wasser bezahlen, für jeden Tropfen 2 x. Einmal, wenn das Wasser aus der Leitung kommt und einmal wenn es wieder im Klo verschwindet.

Das konnte man in der Spiegeline lesen, die erzählt oft Märchen. Aber manchmal, wenn sie sich richtig geärgert hat, dann sagt sie auch die Wahrheit.

Und wenn der Onkel Guido kommt, dürft ihr ihm ruhig sagen, dass man das mit dem Herrn Müller in Deutschland doch mal sagen muss und weil, wenn man das nicht sagen darf, das Sozialismus ist.

Und das nächste mal erzähle ich Euch, wie man aus großen Fabriken , die große Maschinen machen, alle Maschinen wegholt und dann sag´t man muss die Fabrik abreißen, weil sie keinen Maschinen macht.

[image]

--
Extemplo simul pares esse coeperint, superiores erunt-

Den Augenblick, sowie sie anfangen, euch gleich zu sein, werden sie eure Herren sein.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum