Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Ich sagte "Tschüss", Psychomumu :), Sunday, 14.02.2010, 14:37 (vor 5800 Tagen) @ 3rrr4q


Was eine Großfresse bei gleichzeitig völliger Ahnungslosigkeit.
Faszinierend. oO

copy & paste: "Schließlich verfügt jede Verbindung über ein
Veranstaltungsprogramm (das dem gemeinnützigen Zwecke dient). Diese
Veranstaltungen führen zu Einnahmen, welche nicht versteuert werden müssen.
Von den öffentlichen Zuschüssen und Vergünstigung bei der Nutzung
öffentlicher Einrichtungen jetzt mal ganz abgesehen. Was daran soll bitte
"indirekt" sein?"

Ich sag's dir gerne.

:)

Die genannten Veranstaltungen sind nur steuerfrei, wenn sie dem satzungsmäßigen Zweck entsprechen und der muss gemeinnützig sein, sonst wird der Verein steuerlich gar nicht als gemeinnützig anerkannt.

So clever ist das Finanzamt auch, du aber scheinbar nicht. So könnte ja jeder daher kommen und seine Kneipe in einen gemeinnützigen Verein umwandeln, um keine Steuern zahlen zu müssen.

Abgesehen davon: Die Einnahmen eines Vereins, steuerpflichtig oder nicht, stammen aus rein privaten Quellen.

Öffentliche Zuschüsse? Vergünstigungen bei der Nutzung öffentlicher Räume?

Kriegen die nicht. Und selbst wenn (kann ja ab und zu doch mal vorkommen), die Frauenvereine kriegen im Zweifel sowieso mehr.

copy & paste: "Weiter haben sie die von mir zu Beginn erwähnte Tatsache
übergangen, dass eine ordentliche Mitgliedschaft in einer Burschenschaft
nicht selten mit Karriere-Vorteilen in der Wirtschaft und im
Hochschulbereich verknüpft ist.

Das soll mit der milliardenschweren öffentlichen (Karriere-)Frauenförderung allerorten verglichen werden? Abgesehen davon: Frauen können jederzeit eigene Tussenschaften gründen. Machen sie aber nun mal nicht, genauso wenig, wie sie z.B. Unternehmen gründen, in denen Karrieren überhaupt erst stattfinden können.

Sich also auf der einen Seite über die
"Diskriminierung" am Planschbecken zu echauffieren, auf der anderen Seite
die Ungleichbehandlung in diesem doch etwas wichtigeren Bereich mit einem
*abwink* abzutun, das zeigt, dass es ihnen überhaupt nicht um
Gleichberechtigung geht - auch wenn die Mitglieder ihrer Fraktion immer
ganz aufgeregt hyperventilieren, sobald es um "Frauen-Gedöns" geht. "

Du hast mit den Burschenschaften angefangen, die bei dem Thema überhaupt nichts verloren hatten, weil die "Planschbecken" öffentlich finanziert sind und die Burschenschaften privat und es zig private Vereine gibt, die nur Frauen vorbehalten sind.

Aber die Burschenschaften stellen eines der letzten Refugien dar, die nur Männern offen stehen (auch nicht mehr alle übrigens), während es zig (öffentliche und private) Refugien gibt, die nur Frauen offen stehen.

Klar, dass das dann als Argument herhalten soll, um weitere exklusiv Frauen vorbehaltene Refugien zu rechtfertigen.

...wovon sie schwallert hat die Eva-Herman-Fraktion. Wer mir das nicht
glaubt, den verweise ich in Zukunft auf diesen Strang.


Ich bitte darum. :)

Danke, dass
du dich dafür als Versuchsobjekt zur Verfügung gestellt hast. :-*

Immer gerne. Der Betrachter wird schon merken, was Sache ist.


Und Tschüss

Zieh' Leine. :)


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