Frauen, Leistung (-sdruck), Spitzenpositionen
Im obengenannten Link benennt die Therapeutin den Umstand, dass sich
Männer ihrer Situation als Ausgebeuteter oft nicht bewusst sind, ja sogar
mit Misstrauen reagieren, wenn man ihnen dies vor Augen führen will.Sicher, denen muss geholfen werden, ich will aber auf einen anderen Punkt
hinaus: Nämlich der unterschiedlichen Bewertung von Leistung, wenn sie von
Frau oder Mann erbracht wird - dort wo ein Mann seine Tätigkeit noch als
"normal" ansieht, fühlt sich frau schon unzumutbaren Bedingungen
ausgesetzt.
Und umgekehrt werden Leistungen bei Frauen schneller hochgejubelt als wenn ein Mann sie erbringt "wieder eine Männerdomäne erobert".
Ein Grund, warum sie, die Frauen, so selten in Spitzenpositionen zu sehen
sind.
Das spielt sicher auch eine Rolle. Es wird bei dem ganzen Gefasel um Spitzenpositionen meist übersehen, dass dies in den allermeisten Fällen kein Zuckerschlecken ist. Die positiven Seiten werden eingeblendet, die negativen ausgeblendet. Typisch feministische selektive Wahrnehmung.
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Mirko,
02.02.2010, 22:18
- Frauen, Leistung (-sdruck), Spitzenpositionen - Klausi, 03.02.2010, 00:15