Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Für die Kinder der Fels in der Brandung sein

Robert ⌂, München, Sunday, 31.01.2010, 18:50 (vor 5813 Tagen) @ __V__

Ich kann mir nämlich auch vorstellen, dass es recht spannend sein kann.

Yepp. Ist es.

Magst mir vielleicht ein bißchen davon erzählen, wie es ist mit Kindern?

Das Hauptproblem ist, daß man als Elter die Aufgabe hat, sein Kind auf das Leben und dessen Bewältigung so gut wie möglich vorzubereiten hat. Dazu muss man bereit sein, seine eigene Rolle vom "das Allerwichtigste auf der Welt" über den "Notretter, wenns mal wirklich sein muss" bis zum "schön, daß es dich gab, aber jetzt lebe ich selber" zurückzuschrauben (diese letzte Phase wird durch das sich Kümmern um die Enkelkinder abgemildert ;-) ).
(die "klassischen" Probleme insbesondere in der Pubertät treten nur dann auf, wenn Eltern und Kinder unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie weit die Kinder nun schon tatsächlich sind ;-)) )

Man muss sich also immer "unwichtiger" für das Leben der Kiinder machen.

Kurz zu mir: Ich bin Mitte Dreißig, beruflich einiger Maßen gefestigt im
Standard, und überleg mir grad eine Deadline für den Moment, ab wann ich
mich sterilisieren lasse (auch als Papa kann man mal zu alt sein, wobei's
Ausnahmen gibt, zu denen ich aber nicht zähle).

Bist du gelegentlich noch verliebt in die Mutter deiner Kinder?

Die Mütter. Sind 2 ...

Ich weiß, dass sind sehr persönliche Fragen. Vielleicht magst mir trotzdem
antworten.

Stimmt, sehr persönlich.
Ich will nur ganz allgemein antworten: die sexuelle Anziehung (was du vermutlich mit dem "verliebt" meinst) hängt von ganz vielen Punkten ab, wo z.B. u.a. auch die individuelle Entwicklung (z.B. persönliche Interessen) ganz starken Einfluss hat. Die Frage ist eher, ob man zu einem Verhältnis kommen kann, wo man auch wenn die sexuelle Anziehung zurückgegangen ist oder gar überhaupt die Lebensinteressen sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben, man aber trotzdem an quasi "einem Strang" insbesondere bei der Kindererziehung zieht und dazu fähig ist, persönliche Einschränkungen den Kindern zuliebe in Kauf zu nehmen. Dazu müssen aber beide fähig und bereit sein.

Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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