Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Köhler: "Gegen zu viel Staat in der Familie"

Movemen, Friday, 29.01.2010, 16:07 (vor 5815 Tagen) @ Mirko

gegen Einmischung und Bevormundung:

Familienministerin Kristina Köhler hat sich in einem Gastbeitrag für
FOCUS deutlich gegen eine staatliche Bevormundung ausgesprochen. Sie
plädiert für freie Entscheidungen der Familien und gegen einen
Kulturkampf.


Die alten Weiber aus der Partei werden das Küken schon noch auf Kurs bringen. Der Kulturkampf findet schon statt - entscheidend ist aber, dass die grundgesetzliche Fürsorge für die Familie mit den Jahren verwässert und rechtlich gebeugt wurde, bis jetzt die Kernbedeutung fast schon Makulatur ist. Es muss nicht konservativ gedacht werden, um zu erkennen, dass der entstandene Schaden den Nutzen nicht aufwiegt. Wenn der Papa entsorgt wird und die Kinder nur eine Reihe von "Onkeln" (Esther Vilar) kennenlernen, wenn alle Langzeitbeobachtungen dafür sprechen, dass Kinder, die in unsteten Haushalten aufwachsen, ein signifikant höheres Risiko für Selbstmord, Alkoholismus, Arbeitslosigkeit, Bindungsunfähigkeit, ect. aufweisen, dann geht es nicht mehr um konservative Werte, sondern neben der demographischen Katastrophe auch um die Frage, ob ein staatliches System ohne Bezugskoordinaten noch lange überleben kann, ohne dass der Staat an anderer Stelle sich selbst durch Repression retten muß, bzw. sich schlicht aufgibt. Das Problem ist nicht, dass die alte Welt untergeht, sondern dass die neue keine lebensfähige Alternative ist.


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