Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Köhler: "Gegen zu viel Staat in der Familie"

Mirko, Friday, 29.01.2010, 13:42 (vor 5816 Tagen)

gegen Einmischung und Bevormundung:

Familienministerin Kristina Köhler hat sich in einem Gastbeitrag für FOCUS deutlich gegen eine staatliche Bevormundung ausgesprochen. Sie plädiert für freie Entscheidungen der Familien und gegen einen Kulturkampf.

weiter:

In dem Beitrag fordert die CDU-Politikerin, &Familienmodelle, die mit bestimmten Rollenzuweisungen verbunden sind, in die private Sphäre des Einzelnen zu verabschieden". Es sei nicht Aufgabe des Staates, "ein mit einer bestimmten Rollenverteilung verbundenes Familienmodell zu fördern". Eine "Familienpolitik von der Stange" könne es daher nicht geben. Vielmehr solle der Staat die "Übernahme von Verantwortung unterstützen - egal in welcher Form dies geschieht." Die traditionelle Familie solle nicht mehr bevorzugt werden.

Der letzte Satz wird wohl besonders den Konservativen aufstoßen.

Stärkung der Väter und Ausrichtung auf Männer:

In den Mittelpunkt ihrer Arbeit stellt die CDU-Politikerin die Unterstützung für Väter, die ihren Kindern mehr Zeit widmen wollen. Bislang werde die "Vereinbarkeit von Familie und Beruf vor allem als Problem der Frauen wahrgenommen" kritisierte Köhler in FOCUS. Noch immer werde "allein den Müttern ein Zielkonflikt zwischen Kindeswohl und ihrer beruflichen Entwicklung unterstellt".

Debatten über Kinderbetreuung hätten "Züge eines Kulturkampfs" angenommen. In ihrem Beitrag kündigte Köhler an, mit ihrem Ministerium in der Gesellschaft und in den Unternehmen für flexiblere Arbeitszeiten und eine familienfreundlichere Personalpolitik zu werben - zugunsten von Müttern wie Vätern. Ihr Haus habe sich bislang für "mittelalte Männer" nicht zuständig gefühlt. Das solle sich ändern.

Focus

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Wer gegen Monster kämpft, muss achtgeben, nicht selbst zum Monster zu werden - Nietzsche


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