Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ?
WikiMANNia: http://wikimannia.org/index.php?title=Lebensrisiko
[quote]Jahr 2006 Gesamt männlich % weiblich %
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Suizid vollendet 9.765 7.225 74,0% 2.540 26,0%
Tod durch Haushaltsunfall 6.455 2.821 43,7% 3.634 56,3%
Tod durch Verkehrsunfall 5.091 3.716 73,0% 1.375 27,0%
Tödliche Arbeitsunfälle 941 872 92,7% 69 7,3%
Tod durch Berufskrankheit 2408 2.318 96,3% 90 3,7%
Tod durch Geburtskomplikation 41 0 0,0% 41 100,0%
Tod im militärischen Dienst 11 11 100,0% 0 0,0%
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Summe 24.712 16.963 68,6% 7.749
31,4%Rainer[/quote]
moin,
habe gerade mal gegoo.. dingst.
erschreckend was das im Land passiert.
Die letzten knapp zwei Wochen . Nur tote Arbeiter.
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1551738/polizei_wuppertal
http://www.nrwz.de/v5/getBestArticles/00031165
http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5844&showNews=630649
http://www.die-newsblogger.de/steinbruch-winterberg-silbach-mann-stirbt-arbeitsunfall-bei-in-61772
http://kurier.at/nachrichten/1971054.php
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=23564294
http://www.ad-hoc-news.de/toedlicher-polizei-essen-pol-e-toedlicher--/de/Polizeimeldungen/20877048
http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2971&showNews=621796
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Ich habe noch folgendes gefunden
Tödliche Arbeitsunfälle weiter rückläufig - Frauen deutlich weniger unfallgefährdet
veröffentlicht 23.01.2010 12:45
Mit 765 tödlichen Arbeitsunfällen setzte sich 2008 in Deutschland ein langjährig rückläufiger Trend fort. Zugleich ereigneten sich mit fast 1,1 Millionen (1,064 Mio.) mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle als im Vorjahr. Zwar stieg gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen auf über 40 Millionen (40,3), doch die Unfallquote je 1.000 Vollarbeiter mit 28,3 legte erstmals seit Jahren wieder zu.
Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund fielen 2008 insgesamt etwa 1,3 Millionen Erwerbsjahre durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies verursachte nach Schätzungen anhand von Lohnkosten einen Produktionsausfall von etwa 43 Milliarden Euro. Durch ausfallende Arbeitsproduktivität verlor die deutsche Volkswirtschaft etwa 78 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung.
Weiter heisst es in dem Artikel
In seinem Schwerpunkt befasst sich der aktuelle Bericht mit der Situation der Frauen in der deutschen Arbeitswelt. Nach wie vor gibt es hier noch eine deutliche Geschlechtertrennung bei der Berufswahl. Dabei haben die Frauen in der schulischen und der beruflichen Ausbildung mit den Männern mehr als gleichgezogen. In der Alterklasse bis 30 Jahre haben Frauen die höheren Bildungsabschlüsse als Männer. Dennoch finden sich Frauen deutlich häufiger in typischen Frauenberufen wieder. Einen hohen Frauenanteil weisen nach wie vor beispielsweise das Friseurhandwerk, der Pflegebereich, das Reinigungs- und Entsorgungsgewerbe oder die sozialen Berufe auf. In Berufen in der Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung liegt hingegen die Frauenquote bei etwa einem Drittel. Zudem befinden sich Frauen deutlich seltener in Führungspositionen. Frauen haben durchschnittlich kürzere Wochenarbeitszeiten als Männer. Darüber hinaus arbeiten deutlich mehr Frauen in Teilzeit als Männer.
Nicht nur die kürzeren Arbeitszeiten tragen zu Unterschieden im Verdienst bei. Durchschnittlich finden Frauen etwa 23 Prozent weniger in der Lohntüte als Männer. Hier unterscheiden sich alte und neue Bundesländer erheblich. Während in den alten Bundesländern eine Frau etwa ein Viertel weniger verdient als ihr männlicher Kollege, sind es in den neuen Ländern nur fünf Prozent. Dafür sind weibliche Beschäftigte deutlich weniger unfallgefährdet. Bei knapp jedem vierten meldepflichtigen und etwa jedem elften tödlichen Arbeitsunfall ist eine Frau betroffen. Zudem geht der Schwerpunkt des SUGA 2008 auf Berufskrankheiten und Belastungen bei Frauen ein und führt eine aktuelle Literaturübersicht zum Thema Frauen in der Arbeitswelt auf.
Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Klar. Bei Produktionsausfall Kosten von 43 Milliarden Eur und der erschreckenden Tatsache, dass Männer überdurchschnittlich vom Tod und schwersten körperlichen Verletzungen bedroht sind, muss die Frau im Erwerbsleben im Mittelpunkt stehen.
Eine Schande!
Frank
--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...
gesamter Thread:
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
der_quixote,
29.01.2010, 11:36
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
der_quixote,
29.01.2010, 12:03
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
Rainer,
29.01.2010, 12:20
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
der_quixote,
29.01.2010, 12:48
- Was für eine Schande - ajk, 29.01.2010, 13:42
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
der_quixote,
29.01.2010, 12:48
- und - ajk, 29.01.2010, 13:35
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
Rainer,
29.01.2010, 12:20
- Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ? -
der_quixote,
29.01.2010, 12:03