Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ?

der_quixote, Absurdistan, Friday, 29.01.2010, 12:48 (vor 5816 Tagen) @ Rainer

93% der Todesopfer bei Arbeitsunfällen sind männlich.

WikiMANNia: http://wikimannia.org/index.php?title=Lebensrisiko


[quote]Jahr 2006                    Gesamt     männlich  %        weiblich %
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Suizid vollendet              9.765      7.225  74,0%      2.540  26,0%
Tod durch Haushaltsunfall     6.455      2.821  43,7%      3.634  56,3%
Tod durch Verkehrsunfall      5.091      3.716  73,0%      1.375  27,0%
Tödliche Arbeitsunfälle         941        872  92,7%         69   7,3%
Tod durch Berufskrankheit      2408      2.318  96,3%         90   3,7%
Tod durch Geburtskomplikation    41          0   0,0%         41 100,0%
Tod im militärischen Dienst      11         11 100,0%          0   0,0%
-----------------------------------------------------------------------
Summe                        24.712     16.963  68,6%      7.749 
31,4%

Rainer[/quote]

moin,

habe gerade mal gegoo.. dingst.

erschreckend was das im Land passiert.

Die letzten knapp zwei Wochen . Nur tote Arbeiter.

http://www.rp-online.de/niederrheinsued/moenchengladbach/nachrichten/moenchengladbach/Mann-nach-Arbeitsunfall-gestorb...

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1551738/polizei_wuppertal

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/moessingen_artikel,-Felge-loeste-sich-Polizei-geht-von-Arbeitsunfall-aus-_ari...

http://www.nrwz.de/v5/getBestArticles/00031165

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/sanktveit/klein_sankt_paul/2277855/schlosser-bei-arbeitsunfall-lebensgefaehrlich...

http://www.leipzig-fernsehen.de/default.aspx?ID=5844&showNews=630649

http://www.die-newsblogger.de/steinbruch-winterberg-silbach-mann-stirbt-arbeitsunfall-bei-in-61772

http://kurier.at/nachrichten/1971054.php

http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=23564294

http://www.ad-hoc-news.de/toedlicher-polizei-essen-pol-e-toedlicher--/de/Polizeimeldungen/20877048

http://www.tv-suedbaden.de/default.aspx?ID=2971&showNews=621796

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Ich habe noch folgendes gefunden


Tödliche Arbeitsunfälle weiter rückläufig - Frauen deutlich weniger unfallgefährdet
veröffentlicht 23.01.2010 12:45
Mit 765 tödlichen Arbeitsunfällen setzte sich 2008 in Deutschland ein langjährig rückläufiger Trend fort. Zugleich ereigneten sich mit fast 1,1 Millionen (1,064 Mio.) mehr meldepflichtige Arbeitsunfälle als im Vorjahr. Zwar stieg gleichzeitig die Zahl der Erwerbstätigen auf über 40 Millionen (40,3), doch die Unfallquote je 1.000 Vollarbeiter mit 28,3 legte erstmals seit Jahren wieder zu.

Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit Sitz in Dortmund fielen 2008 insgesamt etwa 1,3 Millionen Erwerbsjahre durch Arbeitsunfähigkeit aus. Dies verursachte nach Schätzungen anhand von Lohnkosten einen Produktionsausfall von etwa 43 Milliarden Euro. Durch ausfallende Arbeitsproduktivität verlor die deutsche Volkswirtschaft etwa 78 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung.


Weiter heisst es in dem Artikel


In seinem Schwerpunkt befasst sich der aktuelle Bericht mit der Situation der Frauen in der deutschen Arbeitswelt. Nach wie vor gibt es hier noch eine deutliche Geschlechtertrennung bei der Berufswahl. Dabei haben die Frauen in der schulischen und der beruflichen Ausbildung mit den Männern mehr als gleichgezogen. In der Alterklasse bis 30 Jahre haben Frauen die höheren Bildungsabschlüsse als Männer. Dennoch finden sich Frauen deutlich häufiger in typischen Frauenberufen wieder. Einen hohen Frauenanteil weisen nach wie vor beispielsweise das Friseurhandwerk, der Pflegebereich, das Reinigungs- und Entsorgungsgewerbe oder die sozialen Berufe auf. In Berufen in der Unternehmensleitung, -beratung und -prüfung liegt hingegen die Frauenquote bei etwa einem Drittel. Zudem befinden sich Frauen deutlich seltener in Führungspositionen. Frauen haben durchschnittlich kürzere Wochenarbeitszeiten als Männer. Darüber hinaus arbeiten deutlich mehr Frauen in Teilzeit als Männer.

Nicht nur die kürzeren Arbeitszeiten tragen zu Unterschieden im Verdienst bei. Durchschnittlich finden Frauen etwa 23 Prozent weniger in der Lohntüte als Männer. Hier unterscheiden sich alte und neue Bundesländer erheblich. Während in den alten Bundesländern eine Frau etwa ein Viertel weniger verdient als ihr männlicher Kollege, sind es in den neuen Ländern nur fünf Prozent. Dafür sind weibliche Beschäftigte deutlich weniger unfallgefährdet. Bei knapp jedem vierten meldepflichtigen und etwa jedem elften tödlichen Arbeitsunfall ist eine Frau betroffen. Zudem geht der Schwerpunkt des SUGA 2008 auf Berufskrankheiten und Belastungen bei Frauen ein und führt eine aktuelle Literaturübersicht zum Thema Frauen in der Arbeitswelt auf.

Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Klar. Bei Produktionsausfall Kosten von 43 Milliarden Eur und der erschreckenden Tatsache, dass Männer überdurchschnittlich vom Tod und schwersten körperlichen Verletzungen bedroht sind, muss die Frau im Erwerbsleben im Mittelpunkt stehen.
Eine Schande!


Frank

--
Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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