Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Sind Bauarbeiter Menschen 2. Klasse ?

der_quixote, Absurdistan, Friday, 29.01.2010, 12:03 (vor 5816 Tagen) @ der_quixote

93% der Todesopfer bei Arbeitsunfällen sind männlich.

Männer erleiden häufiger schwere und tödliche Arbeitsunfälle als Frauen (1). So lag der Männeranteil bei den meldepflichtigen Arbeitsunfällen 2003 bei 80 Prozent; bei den tödlichen Arbeitsunfällen waren es sogar 93,3 Prozent (2). Das zeigt: In den Berufen mit hohem Gefährdungspotenzial arbeiten mehrheitlich Männer.

Frauen arbeitet häufig im Büro- und Verwaltungsbereich, Gesundheitsdienst, Handel, Sozialpflege und Reinigung. Zeitdruck, Überstunden, Verantwortung für Menschen, monotone, wiederholende und einfache Tätigkeiten, geringer Handlungsspielraum und ungünstige einseitige Körperhaltung (zum Beispiel. Dauerstehen)(3) sind die wichtigten Belastungen.

Weiter heisst es auf der Seite...

# Mobbing Frauen und jüngere Mitarbeiter/innen bis zu 25 Jahren werden häufiger gemobbt (Mobbing-Report 2003 (11)). 3,5 Prozent der Frauen und nur 2 Prozent der Männer klagen über Mobbing im Betrieb. Am häufigsten werden Auszubildende gemobbt: Mit 4,4 Prozent liegt die Quote deutlich über dem Durchschnitt.
Die Folgen: 98 Prozent der Mobbingopfer klagt über Beeinträchtigungen des Arbeits- und Leistungsvermögens. Mehr als 40 Prozent der Betroffenen erkranken nach eigenen Angaben in Folge von Mobbing. Davon fällt etwa die Hälfte mehr als sechs Wochen aus.

Da Frauen hauptsächlich in frauendominierten Berufen arbeiten und zugleich anfälliger für Stressbedingte Überlastung sind, schliesse ich, dass vorwiegend Frauen, Frauen mobben ...

Frank

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Man(n) sollte (s)eine Frau welche schweigt niemals unterbrechen...


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